Beschreibung/ Presseinfo: |
Big Deal besteht aus der Britin Alice Costelloe und dem Amerikaner Kacey Underwood. Ein typisches Boy/Girl-Duo möchte man also meinen. Dem widerspricht Costelloe: "Ich denke über uns eher als Band." Was durchaus Sinn ergibt. Denn interessanterweise klingt Big Deal eher wie eine Band, obwohl der Stil so reduziert ist. Das Debütalbum "Lights Out" besteht nur aus zwei Stimmen und zwei Gitarren, einer akustischen und einer elektrischen. Nur bei einem Stück wird ein wenig mehr eingesetzt. In diesem Bereich wird das ganze Spektrum an Musik und Gefühlen abgedeckt. Seit 2010 machen Underwood und Costelloe jetzt schon Wellen mit ihren Geschichten von Teen-Angst, dem Erwachsenwerden und dem Erwachsensein. Das klingt alles sehr rau, sehr offen. Der Verzicht auf eine Rhythmusgruppe wird zum Vorteil, wenn die beiden es selbst übernehmen, jedem Stück ein ganz eigenes Tempo anzupassen. Sie übernimmt die klare Hauptstimme, er den Hintergrundgesang. Costolloe ist eine Highschool-Lolita, die von ihren Zeiten singt, während er den perfekten Unterbau ausmacht. Ob die beiden ein Paar sind? Wer weiß das schon, hier wird auf einer ganz dünnen Linie getanzt. Ganz eigentümlich hört sich das an, immer sehr spannungsgeladen, immer hart an der Grenze, aber immer sehr musikalisch. Selten hat man das Gefühl, dass sich jemand in seiner Musik derart öffnet wie Big Deal es tun. Mit solch einem spröden Charme hat schon lange niemand mehr unsere Sinne gefangen genommen. Big Deal sind das Versprechen darauf, dass eine Jugend nicht einmal dann vergeht, wenn man sehr alt wird. (Text: Presseinfo) |