Beschreibung/ Presseinfo: |
Manchmal fügen sich plötzlich die Teile zusammen, die über Jahre lose nebeneinander hingen, es finden sich die Menschen, die gemeinsam etwas erreichen, was größer ist als die einzelnen Teile. Man sucht und entwickelt, erlebt und verarbeitet - und findet im Ergebnis eine Essenz, die jeden berührt. So geschehen mit Charlie Winston und "Like A Hobo", seinem Song über seine Zeit als Weltenbummler, Straßenmusiker und Erlebnishungriger. Dieser Song war die Verdichtung all seines Schaffens, der Erfahrungen als Theater-Komponist, Student des Jazz-Pianos und seiner Zeit als Ruheloser zwischen Paris, London und Indien. Aus dem Nichts heraus wurde der Song ein weltweiter Hit, ebenso wie "Hobo", das Album zur Single. Charlie Winston, der Troubadour aus Cornwall und Sohn des 60er-Folk-Duos Jeff & Julie, hatte den perfekten Ton getroffen. Ein solcher Erfolg schafft allerdings Erwartungen. Der Sympath und engagierte Künstler Charlie Winston hat sich für diese Aufgabe und sein neues Album einen höchst individuellen Weg gesucht. Er war repektlos, hat altes los- und scharfe Kanten zugelassen. Wie Leonard Cohen einmal gesagt hat: "Es sind die Risse in einer Mauer, die das Licht hineinlassen." Diese Respektlosigkeit zeigt sich auf seinem dritten Album in mutigen, überraschenden Zitaten. "The Great Conversation", ein Highlight seines neuen Albums "Running Still", basiert beispielsweise auf Beethovens "Mondschein-Sonate", die man bruchstückhaft in der Melodie des Songs wiederfinden kann. Andere Zitatgeber sind Nick Cave, Steve Reich und Jacques Brel (und T.S. Eliot, Wim Wenders und Ingmar Bergman, wenn wir schon dabei sind), plus das gesamte Sounduniversum, das sein Mentor Peter Gabriel repräsentiert. All diese Einflüsse werden bei Winston eins. Man könnte insofern wohl behaupten, dass "Running Still" das Album ist, auf das sich sein gesamtes Leben zubewegt hat. "Running Still" ist zudem das erste Album, das er gemeinsam mit seiner hochtalentierten Band Oxymorons in Zusammenarbeit mit Produzent Tony Berg (Michael Penn, Aimee Mann, Bruce Hornsby, Ozomatli) einspielte. Diese Band ist ein Ereignis zwischen großer Könnerschaft und mutigen Arrangements, wie seine weltweiten Konzerte in den vergangenen zwei Jahren belegten. Charlie Winston gilt trotz seines hohen künstlerischen Anspruchs gerade live als Garant für besondere Musik, die auf eine breite Zuhörerschaft stößt. (Text: Presseinfo) |