Beschreibung/ Presseinfo: |
Wenn man die warme Sonne Australiens spüren will, den weiten Flug nach Down under aber scheut, dann gibt es dazu eine Alternative: Ein Konzert von Cloud Control wirkt so ähnlich. Die Auftritte des Quartetts aus der Nähe von Sydney sind ganz so, als hätte es alle Wärme seines Kontinents in sich aufgesogen, gespeichert und zu uns gebracht. Das ist live einfach noch deutlicher zu spüren als auf der Debütplatte "Bliss Release" die im Mai endlich auch bei uns auf den Markt kam. Das Potenzial von Cloud Control haben schon viele erkannt. Prompt gingen die Aussies mit Vampire Weekend und The Temper Trap, Arcade Fire und Supergrass auf Tour, die sich alle vom Charme, dem Humor und der offenen Freundlichkeit des Sounds überzeugen ließen. Ganz dem ein wenig aus der Spur laufenden Harmoniegesang verpflichtet, damit es nicht gar zu süßlich wird, legen CC ein nicht zu geringes Maß von Psychedelik in ihre Songs, ergänzen die akustisch flirrenden Gitarren hier und da durch ekstatisches Händeklatschen, legen eine Brise Coolness über alles. Zitiert wird, worauf die Musiker Lust haben, von den Mamas und Papas über die Beach Boys bis hin zu Fleet Foxes oder Local Natives. Diese Mischung ergibt einen prächtigen, ja, was denn nun? Pop? Folk? Egal. In ihrer Heimat sind Cloud Control schon kurz nach der Gründung überaus erfolgreich unterwegs gewesen, für etliche Auszeichnungen waren sie nominiert, darunter die zwei ARIAs, wie der wichtigste Musikpreis in Australien heißt, in den Bereichen Best Rock Album und Breakthrough Artist. Im März gewann "Bliss Release" den Australian Music Prize, der immerhin mit 30.000 Dollar dotiert ist. Aber das ist alles gar nicht mehr wichtig, wenn Heidi und Ulrich Lenffer zusammen mit Alister Wright und Jeremy Kelshaw auf die Bühne steigen. Dann ist nur noch Klang und Schönheit und Musik. Das genügt, um uns die Sonne Australiens in den Club zu bringen, denn wie man beim jüngst vergangenen Hurricane erleben konnte, sorgt die Band auch manchmal für Wolkenbrüche! Dummerweise hatten sie allerdings die Windrichtung falsch berechnet und so blies Ihnen der Wind das Wasser direkt auf die Instrumente mit fatalen Folgen - die Show musste abgebrochen werden. So gesehen sind wir aber im September auf der sicheren Seite und die Band arbeitet weiter an der Cloud Control! (Text: Presseinfo) |