Beschreibung/ Presseinfo: |
Frederik Saroea und Ketil Mosnes sind Datarock und keine Freunde feinfühliger Anspielungen. Sie halten auch mit ihren Vorlieben kaum hinter dem Berg. Lieber klauen die beiden Norweger ganz direkt und schamlos. Nehmen wir den Song "True Stories" von ihrem neuem Album: Wer sich an den Musikfilm mit David Byrne und die Musik seiner Band erinnert fühlt, liegt ganz richtig, denn die kompletten Lyrics bestehen nur aus Songtiteln von den Talking Heads. Das ist nicht sublim, aber großartig. Oder aber ihr bislang größter Hit "FaFaFa". Wem da nicht sofort "Psycho Killer" in den Sinn kommt, der hat noch nie etwas von der Musik der 80er gehört. Damit haben wir also den ersten Einfluss eingegrenzt, dazu kommen Devo als "biologische Eltern", wie Datarock selbst behaupten, und die Happy Mondays. Und natürlich das komplette zitierfähige Programm der Musikgeschichte, jede Menge Elektro, das Gefühl vom Punk, die Rotzigkeit der dreckigen Rock, rote Trainingsanzüge, große Sonnenbrillen, ein semiprofessioneller Männerchor, ein ordentliches Ego und das Wissen darum, wie man einen Club in die Ekstase rockt. Noch immer lautet ihr Motto "We just want to make people do the dirty! The dirty dancing!" - Patrick Swayze rest in peace! Im März kommen Datarock zu mehreren Konzerten nach Deutschland rund um die Jägermeister Rock:Liga Tour, in der es dann um den Titel in einer Gruppe mit Hadouken! und Does It Offend You, Yeah? geht. Aber Bands, die es nötig haben, ihren Namen mit Ausrufe- oder Fragezeichen Bedeutung zu geben, sind chancenlos und werden einfach von der Bühne gepustet wie Wattebäuschchen. Denn nur der anarchische Discofunkpunk von Datarock ist der wahre New Rave. (Text: Presseinfo) |