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zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Hinsetzen! Tief Luft holen und die nächsten Zeilen genießen! Es grenzt fast schon an ein perpetuum mobile, - ein Ding der Unmöglichkeit-, die Gorilla Biscuits kommen im Rahmen ihrer Deutschland-Tour zu uns!
New York, Ende der 80 ´er Jahre. Die 2. Straight Edge Welle erlebt gerade ihren siedenden Höhepunkt. Straight Edge entstand in den 80´er Jahren und wurde von seinen Anhängern als Gegenbewegung zur drogenkonsumierenden Punk-Szene angesehen. Generell sollte jede Möglichkeit – etwa durch Zigaretten, Alkohol und härtere Drogen - die den Menschen in seiner Grundeinstellung verändert und dem System gefügig macht vermieden werden. Don´t smoke, don´t drink, don´t fuck, do it yourself, dies sind bis heute die Grundeinstellungen der Bewegung. Ende der 80´er Jahre festigte sich dieser alternative Lebensstil. Er wurde als eine lebenslange Verpflichtung angesehen und durch den zunehmenden Vegetarismus erweitert. Mitten in dieser Bewegung stehen die beiden High-School Freunde und Agnostic Front Fans Antony Civarelli und Arthur Smilios. Inspiriert von einem Treffen mit Ray Cappo und John Porcell von Youth Of Today, beschlossen die Beiden prompt eine Band zu gründen. Obwohl Civarelli überhaupt kein Interesse daran hatte den singenden Part zu übernehmen, nahm er auf Drängen seines Freundes das Mikro in die Hand. Zusammen mit dem Gitarristen Walter Schreifels und Drummer Sammy Siegler spielten sie einige Supportshows u.A. mit der Band Token Entry.
Mit „Start Today“ – ihrem 2. und letzten Longplayer – brachte die New-Yorker Hardcorelegende DIE Bildungsreferenz schlechthin in Sachen Hardcore heraus. Allzu deutlich „spürt“ man den Punkeinschlag. Rasend schnelle 4/4 Rhythmen treffen auf ein rohen ungeschliffenen Gesang, garniert mit schroffen Gitarrenriffs a la Carte. Schreifels und Co verstanden es jedoch eine ordentliche Portion Melodie in ihre Songs hineinzupacken, ohne den 2 Minütern ihren charakteristischen „Straight-To Your Face Touch“ zu nehmen. Ein Meilenstein, der für viele zeitgenössischen Hardcore Bands (u.A, Champion, Modern Life is War) nach wie vor als Vorbild gilt.
1990 suchte Gitarrist Walter Schreifels das Weite, um zukünftig mit Quicksand in abgelegenen Post-Hardcore Gewässern zu fischen, während die übrigen Bandmitglieder unter dem Namen CIV weiter im Hardcorebereich mitmischten.
Im Jahr 2005 - anlässlich der drohenden Schließung der New-Yorker Konzertlocation CBGB- spielten die Gorilla Biscuits einen Reunion-Gig, um den legendären Club finanziell zu unterstützen.
Wem der Name Gorilla Biscuits jetzt immer noch fremd ist, der sollte sich ein paar Songs auf Myspace anhören und schnellstens Karten für die Liveshow sichern . Ein Muss für alle Hardcore Fans! (Text: Presseinfo) |