Beschreibung/ Presseinfo: |
Lanterns On The Lake werden entscheidend durch den entrückt klingenden Gesang von Hazel Wilde geprägt. Das Sextett aus Newcastle spielt wunderschönen, verträumten Pop mit Gitarren, Geige, Electro-Beats und eben diesem ätherischen Gesang ihrer Leadsängerin. Ihre Einflüsse beschreiben die Musiker so: "The coast, red wine, the northumberland countryside, you, me, the deep blue sea, good bands, bad bands, Newcastle upon Tyne, dancing in the dark." Damit ist schon viel gesagt über die Heimat und die Musik der Briten, und wer sich das Video zur Single "Keep On Trying" anschaut, wird vieles davon wieder finden. Deswegen aber zu vermuten, Lanterns On The Lake seien so etwas wie bodenständig, darf man nicht davon ableiten. Dazu ist die Musik ihres Albums "Gracious Tide, Take Me Home", das demnächst erscheint, zu vielschichtig. Neben der Stimme schichten sich Ebenen um Ebenen auf und versetzen den Hörer in eine schwebende Stimmung. Seien es folkige Elemente, die mit einfachen Popmelodien kontrastieren, seien es hypnotische Klavier- und Keyboard-Wiederholungen, die einen in den Sound ziehen sollen, der Rhythmus wird mal nur von der Gitarre übernommen, mal hört man ein echtes Schlagzeug, mal pumpen schwere elektronische Drums wie Kanonen, elegische Klänge von Streichern werden von rockigen und post-rockigen Ansätzen verdrängt, nur um dann wieder im Echoeffekt zu verhallen. Das klingt nach offenem Meer ebenso wie nach Kathedrale. Das Ganze klingt häufig melancholisch, ohne aber wirklich tief wehzutun. Hier geht es zwar auch um Gefühle, aber in erster Linie geht es um Musik und um eine Band, die es versteht, über die Musik Gefühle zu vermitteln. (Text: Presseinfo) |