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In Deutschland muss man wie in seinem Heimatland Frankreich 2011 leider noch etwas weiter ausholen, spricht man von Anthony Gonzalez und seiner Band M83. Obwohl der mittlerweile in Los Angeles lebende Songwriter dieser Tage bereits das sechste M83-Album veröffentlicht, gilt seine Musik hierzulande als eher unbekannt. Konzerte spielte er entsprechend selten. Wenn, dann aber richtig: Zuletzt überzeugte er hier im Vorprogramm seiner prominenten Fans Depeche Mode, in den USA spielte er auch schon Support-Tourneen für The Killers oder Kings Of Leon. Und als sei das nicht genug, gaben letztere jüngst zu, ihren Welt-Hit "Use Somebody" formal einem M83-Song entlehnt zu haben. Gonzalez bekommt diese Lorbeeren nicht zu Unrecht. Der zurückhaltende, freundliche Songwriter, Produzent, Gitarrist, Sänger und Remixer, der vor nicht einmal 30 Jahren an der Côte d'Azur geboren wurde, ist ein Meister der Melodie. Sein verdichteter Synthie-Rock, der wahlweise an Pink Floyd, die 1990er-Jahre-Shoegazer-Rock-Bewegung und manchmal gar an die Musik aus der Teenager-Filmreihe "La Boum" erinnert, überzeugt mit Melodieführungen, die von Air stammen könnten. Jetzt kommt Gonzalez mit seinem Doppelalbum Hurry Up, We’re Dreaming inklusive der begeisternden Vorab-Single "Midnight City" nach Deutschland. Es gilt, sein – Zitat - „ambitioniertestes Album überhaupt“ auf die Bühne zu bringen. Schön, dass Deutschland wieder eine Chance bekommt, endlich aufzuwachen, um mit Gonzalez‘ epischem Rock gleich wieder träumen zu dürfen. (Text: Presseinfo) |