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Sie gelten als neue Wunderwaffe der extremen Musik. Auf das Quartett Mastodon können sich nicht nur Metal-Fans jedweder Couleur einigen - mit ihrem feinen Gespür für Hooklines und griffige Akkorde sowie ihrem unwiderstehlichen Druck hat die Band auch außerhalb der Metal-Szene für großes Aufsehen gesorgt. Ob Grammy-Nominierungen oder hohe Charts-Notierungen: Mastodon belegen, dass druckvoller Metal-Sound auch breitentauglich sein kann. Mit ihrem jüngsten Album "Crack The Skye" stiegen sie trotz ausgefeilter Härte und komplexen Songstrukturen in den USA, England, Deutschland und vielen anderen Nationen in die Top 40 der Charts. Ihre ganze Größe entfaltet sich aber erst auf der Bühne: Hier laufen sie zu brachialer Höchstform auf. Davon können sich die deutschen Fans vom 8. bis 14. Februar in Hamburg, Berlin, Frankfurt, München und Köln überzeugen. Die vier Musiker Troy Sanders (Gesang, Bass), Brent Hinds (Gitarre, Gesang), Bill Kehiller (Gitarre) und Brann Dailor (Drums) entdeckten ihre gemeinsame Liebe zu zwei höchst unterschiedlichen Spielarten der Rockmusik. Einerseits schätzten sie alle die kraftvollen Gitarrenlicks der Hardrocker Thin Lizzy, andererseits die alles verwüstende Intensität und Kompromisslosigkeit geschichtsträchtiger Sludge-Metal-Bands wie The Melvins oder Neurosis. So gründeten die vier Amerikaner, die zuvor in Gruppen wie Lethargy oder Today Is The Day aktiv waren, eine Band, die diesen beiden Polen gerecht wurde. Auch das hochkomplexe Element des Math-Rock und die überbordende Fantasie des Progressive Metal gehörten von Anfang an zu Mastodons stilbildenden Bausteinen. Damit gelang Mastodon gleich mit ihrem Debütalbum "Remission" der Spagat zwischen authentischem, brachial peitschendem Metal und gefälligerer Alternative-Rockmusik. Ihr Hang zu spannenden, gleichwohl kryptischen Gesamtkonzepten, der jedes ihrer Alben auch inhaltlich zusammen hält, verhalf ihnen überdies, im eng besetzten Feld des Metal eine eigene Nische zu finden. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Als 2002 ihr Debüt erschien, war die Band bereits mehrfach quer durch die USA getourt. Die Platte entwickelte sich zum Geheimtipp und stieg prompt in die US-Charts ein. Mit dem Nachfolger "Leviathan", einem Konzeptalbum über Herman Melvilles "Moby Dick", führten sie in der Jahresendabrechnung 2006 zahlreiche Listen einschlägiger Magazine an - darunter die "Platte des Jahres in den Fachorganen "Kerrang! und "Terrorizer. Mit dem dritten Album "Blood Mountain" gelang ihnen 2007 dann der Ausbruch aus dem Metal-Milieu: Eine Grammy-Nominierung sowie hohe Platzierungen in den Jahrescharts von "Rolling Stone oder "Spin belegen, dass mittlerweile nicht nur die Metal-Szene von der überragenden Intensität dieser vier Kraftpakete überzeugt war. Seit im März ihr aktuelles Album "Crack The Skye" veröffentlicht wurde, blicken Mastodon auf große internationale Anerkennung. Ein Ende ist nicht in Sicht - es scheint eher, als ob der Vierer von Monat zu Monat noch immer an Qualität, Druck und Intensität gewinnt. Auf der kürzlich erschienenen EP "Oblivion" treiben Mastodon die Einzigartigkeit ihres Sounds noch weiter voran. Chapeau für so viel künstlerische Kontinuität! (Text: Presseinfo) |