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Melody Gardot hat einen sehnsüchtig-sanften Ausdruck, der auch das kälteste Herz zum schmelzen bringt. Nur wenige Sängerinnen können Stimmungen und
Emotionen so einfangen wie die 23jährige Interpretin aus Philadelphia. Auf ihrem ersten Album Worrisome Heart, das Ende Mai in Deutschland erscheint,
präsentiert sie eine simple, jedoch ergreifende Mischung aus Jazz, Blues und Folk mit expressiver Offenheit und einer Leidenschaft in der Stimme, die
Erinnerungen an Billie Holiday, Ella Fitzgerald und Nina Simone weckt. Jetzt gibt Melody Gardot ihr mit Spannung erwartetes Deutschland-Debüt bei zwei
Auftritten in Berlin und Hamburg am 14. und 23. Mai. Ihre Musik ist aus dem Schmerz eines schweren Unfalls geboren, bei dem die Sängerin als 19jährige
erhebliche Kopf- und Beckenverletzungen erlitt. Seither ist sie auf einen Stock beim Gehen und eine dunkle Brille angewiesen, um sich vor zu starker
Lichteinwirkung zu schützen. Als sie noch ans Krankenhausbett gefesselt war, hatte ihr Arzt zu einer Musiktherapie geraten. Er war fest davon überzeugt,
dass dies ihr kognitives Verhalten nach einem solchen Trauma erheblich verbessern würde. Und er behielt Recht damit! Noch während des Klinikaufenthalts
nahm Melody Gardot ihre erste EP auf, Some Lessons: The Bedroom Sessions. Seither hat sie sich mit enormem Kämpferherz über ihre Behinderungen
hinweggesetzt. Die Tragik der Ereignisse mit der Wendung zum Positiven mündete in öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihr einzigartiges Talent,
das wahrlich keines Mitleids bedarf. Heute gilt Melody Gardot als "Singer/Songwriter-Phänomen" und eine der hoffnungsvollsten Interpretinnen der
letzten Jahre. Jazz-Experten schwärmen von ihren provokativen, aber gleichzeitig vertraut wirkenden vokalen Qualitäten. Melody wird als "cool, kultiviert,
inspirierend, stilvoll, redegewandt und sexy" beschrieben. Und selbst die Londoner Times urteilte bereits jenseits jeden Zweifels: "Ein Hit ohne Frage!"
(Text: Presseinfo) |