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Künstlerinfo zur Tour: Napalm Death

 

Napalm Death

 

Bookmark setzen: Info zur Tour - Napalm Death

Tourdaten / Konzerte:
>> 03.03.2012 - 02.08.2012

 

Genres: Rock: Metal (Punk, Grindcore)

Herkunft: USA

Kurzbeschreibung: Metal-Legende und Erfinder des Grindcore

 

Band-URL: http://www.napalmdeath.org/

Songs:

http://www.myspace.com/napalmdeath

Beschreibung/ Presseinfo:

Wir ersparen Euch lieber Details oder gar die komplette Biographie der Urväter des Grindcore, NAPALM DEATH, speziell da sie ein weiteres Mal den Bands Tribut zollen von denen sie nachhaltig beeinflusst worden sind. Zugegebenermaßen ein ungewöhnlicher Schachzug einer so einflussreichen Band, deren Arbeit als Synonym für extreme Musik steht und die nicht weniger erreichten als einen Stil und Terminus zu erschaffen, als sie ihre Musik als Grindcore bezeichneten. Stimme Mark "Barney" Greenway erklärt die Gründe für die Auswahl an Songs, die auf ihrem Century Media Records Debütalbum Leaders Not Followers: Part 2 vertreten sind: "Diese Tracks bedeuten uns sehr viel, denn sie stammen von einigen Bands, die bis zum heutigen Tag einen wichtigen Einfluss auf Napalm ausüben. Ich kann mir gut vorstellen, dass Coverversionen für andere Bands einfach ein weiteres Betätigungsfeld sind. Uns jedoch liegen die allermeisten dieser Bands sehr am Herzen. Alle von Siege bis Master und Kreator bedeuten tolle Erinnerungen, und ich bin der Überzeugung, dass wir die Meinung teilen, dass diverse der Bands vom Nachwuchs noch nicht vom Thron gestoßen werden konnten." Nach Ideen für Coverversionen musste nicht lange gesucht werden: "Wir haben einfach verstaubte Tape-Boxen und Vinylkisten durchforstet." Das größere Problem war zu entscheiden welche ihrer Helden es auf das Tribute-Album schaffen würden. Folgend einige erklärende Worte von Greenway zu den Songs, von denen etliche wahre Wendepunkte in der Evolution extremer Musik bildeten, obwohl man diverse durchaus als ziemlich obskur bezeichnen kann.
1) "Lowlife" (2:22, Cryptic Slaughter - Convicted, 1986)
"Eine der zornigsten Bands der Mitt-80er Crossover-Szene - als Metal und Hardcore sich gleichberechtigt zusammenfanden. Diesen Song wollten die Besucher ihrer Shows mindestens zehn Mal hören. Textlich war er sehr treffend in seiner Haltung gegen die Regierung"
2) "Face Down In The Dirt" (1:27, The Offenders - We Must Rebel, 1990)
"Diesen Song wollte Shane schon seit langem covern. Es ist ein sehr direkter Track und charakteristisch für die Herangehensweise des Mitt-80er Hardcores: sehr präzise, er fackelt nicht lange und ist vorbei bevor man es überhaupt geschnallt hat."
3) "Devastation" (2:51, Devastation - Creation Of Ripping Death-Demo, 1986)
"Devastations Troy Dixler war definitiv - zumindest von der Death Metal Seite meiner Einflüsse - ein großer Teil meiner Napalm-Stimme."
4) "Messiah" (3:29, Hellhammer - Satanic Rites-Demo, 1983)
"Ich glaube die Texte sind irgendwie satanistisch, aber Hellhammer und Frost hatten deutlich mehr kreative Attribute als die Black Metal Szene, die sie schließlich als Galionsfiguren adoptierte."
5) "Victims Of A Bomb Raid" (2:30, Anti-Cimex - Victims of a Bomb Raid-7", 1984)
"Dieser Track klingt wie Discharge, äußert sein Missfallen über Krieg wie Discharge und rockt wie Discharge."
6) "Fright Night" (4:03, Wehrmacht - Biermacht, 1986)
"Dieser Song ist schneller und frenetischer Metal mit einem leichten Hang zum Speedcore und überdies eine Spaßode über Michael Meyers und seine Halloween Filme. Klingt wie Slayer auf Crack. Außerdem fühlte es sich an, als wäre ich auf Crack gewesen, als ich den Song einsang."
7) "War's No Fairytale" (1:17, Discharge - Fight Back-EP, 1980)
"Jeder, der eine Ahnung davon haben möchte woher Punkrock und Hardcore seine Wildheit hat sollte sich, wie ein Bekannter von mir, ein Discharge-Album auf seinen Plattenspieler kleben, so dass er es nie mehr abnehmen konnte."
8) "Conform" (1:58, Siege - Drop Dead-Demo, 1984)
"Das hier ist ein total durchgeknallter Stoff, der auch heute noch, d.h. nach 20 Jahren, nichts von seiner Schärfe verloren hat. Im Text geht es darum sich gegen Trends aufzulehnen, wonach Napalm ebenfalls immer gestrebt hat."
9) "Master" (2:23, Master - unveröfentlichtes Album, 1985)
"Bis zum heutigen Tag bedeutet dieser Track Brutalität in seiner reinsten Form. Es geht dabei um eine kontrollierte Drohung - etwas, das nicht immer klappt, wenn man keinen rauen Sound hat, der Dich genau zwischen den Augen trifft."
10) "Fire Death Fate" (3:18, Insanity - Proberaum Demo, 1985)
"Eine Band, die es besonders Shane und Jesse angetan hat. Sie waren wahrscheinlich eine der unbekannteren Bands aus dem Death Metal Underground, aber keinesfalls weniger klassisch."
11) "Riot Of Violence" (4:40, Kreator - Pleasure To Kill, 1986)
"Wenn man Napalms Hang zu kürzeren Songs bedenkt ist dieses Cover wahrscheinlich eines der längsten Musikstücke, an dem wir je gearbeitet haben (ich fühle mich immer etwas verloren nach mehr als 2 1/2 Minuten)." European Street Date: August 23rd, 2004
12) "Game Of The Arseholes" (1:23, Anti Cimex - Victims Of A Bombraid-7", 1984)
"’Nimm dein Kreuz und steck es dir in den Allerwertesten!’ Jawohl, sie haben nicht gerade ein Blatt vor den Mund genommen, als sie diese Hymne gegen organisierte Religion schrieben."
13) "Clangor Of War" (2:23, Massacre - Chamber Of Ages-Demo, 1986)
"Man muss Kam Lee einfach lieben. Ich muss gestehen, dass ich bis heute nicht herausgefunden habe, was ein ’Clangor’ überhaupt ist, aber so wirklich wichtig ist das auch nicht."
14) "Dope Fiend" (1:36, Attitude Adjustment - Out Of Hand, 1985)
"Bevor sie ihren Namen in Attitude abkürzten und sich schließlich zu einer Rock’n’Roll Combo entwickelten, waren sie eine großartige Speedcore Band. Eine ihrer Shows, die ich besucht habe, zählt definitiv zu den besten Hardcore-Konzerten, die ich je gesehen habe."
15) "I'm Tired" (0:52, Die Kreuzen - Die Kreuzen, 1984)
"Ein typischer Hardcore Sturm, allerdings mit ziemlich dissonanten Riffs und durchgeknallten Vocals. Für mich ist diese Band für Hardcore was Voivod für den Metal bedeutet."
16) "Troops Of Doom" (2:29, Sepultura - Schizophrenia Reissue, 1990)
"Dass sie fast in einer Supernova aufgegangen sind - mit einem Namen, den man mit ‘Grab" übersetzt - ist ziemlich unglaublich, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich einst um eine schnörkellose Death Metal Band handelte. Dieser Song stammt aus eben jener Ära, allerdings handelt es sich um eine etwas neuere Version vom zweiten Album.
17) "Bedtime Story" (2:24, The Dayglo Abortions - Feed Us A Fetus, 1986)
"Eine sträflich übersehene kanadische Hardcore-Band. Die Texte der Dayglos waren informativ und trotzdem urkomisch - nicht zu vergessen ziemlich anstößig für konservative Gaumen."
18) "Blind Justice" (1:06, Agnostic Front - Victim In Pain, 1984)
"Auf sie war immer Verlass in Bezug auf atemberaubende Hardcore-Blasts, die vorbei waren, bevor sie einen überhaupt erreicht hatten."
19) "Hate, Fear And Power" (0:28, Hirax - Hate Fear And Power, 1986)
"Es gab absolute keinen Weg auch nur den vagen Versuch zu unternehmen Katon’s Stil zu imitieren, also habe ich die Vocals bewusst für die kurze Zeit, die dieser Track dauert, rau gehalten. Eine Wahl von Jesse, der ein absoluter Hirax-Fan ist." Für die Aufnahmen von Leaders Not Followers: Part 2 enterten NAPALM DEATH Robannas Studios in Birmingham mit Russ Russell (Defecation, The Exploited, The Wildhearts) als Co-Produzent und Simon Efemey (Amorphis, Paradise Lost, Pitchshifter, The Wildhearts) als Engineer - und zwar während der brennend heißen Monate Juni und Juli 2003. "Das Studio wurde quasi in Demo-Tage zurückversetzt, als das Aufnahmepult sich immer wieder in der Hitze abschalten wollte!", erinnert sich Greenway.
Ein weiterer Punkt, den viele sicher auffällig an dem Album finden ist der Fakt, dass es erst gar nicht den Versuch unternimmt, den alten Klassikern und obskuren Juwelen einen modernen Anstrich zu geben mit einem polierten und überproduzierten Sound. "Als wir die Songs aufnahmen waren wir bemüht sie gewissenhaft zu reproduzieren weshalb der Master-Track dieselben Einstellungen für den Stimmen-Harmonizer hat wie das Original oder der Hellhammer-Song dasselbe Reverb und so weiter", illustriert Greenway ihre Arbeitsweise. Ferner kehrte Jim Whiteley, der original Bassist der B-Seite des legendären Albums Scum, für die beiden Songs "Game Of The Arseholes" und "War’s No Fairytale" zurück ins Studio. Bassist Shane Embury erklärt Whiteleys überraschenden Gastauftritt: "Jim und ich sind über die Jahre Freunde geblieben und haben uns viele Nächte um die Ohren geschlagen. Ich fand es wäre eine gute Idee ihn zu bitten bei ein paar Stücken zu spielen - nur so zum Spaß und aus persönlichen Gründen, da ich fand sein Einfluss in die Band wäre ziemlich unterschätzt worden. Seine Texte auf der B-Seite von ’Scum’ sind einzigartig...". Das Artwork ist eine Kooperation zwischen dem legendären MID, der bereits unzählige Alben von NAPALM DEATH verschönerte und dem frischen Talent von Mick Kenney, der bei Order Of The Leech visuellen Input leistete.
Ohne Zeifel haben NAPALM DEATH einen großen Einfluss auf die Welt der Musik ausgeübt, der bis zum heutigen Tag deutlich zu spüren ist. Trotzdem ist es an der Zeit den Bands sein Ohr zu leihen, die ihnen wichtig waren und nach wie vor sind.(Text: Presseinfo)

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Aktueller Tonträger:

"Leaders Not Followers 2"

Label: Century Media  [Website]

Vertrieb: SPV  [Website]

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