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Will man sich mit einfachen Schubladen zufrieden geben, ist Pat Metheny schlicht der erfolgreichste Jazz-Gitarrist aller Zeiten. In Wirklichkeit ist er jedoch viel mehr als das und die Pat Metheny Group ist mehr als das Vehikel eines Gitarren-Zauberers. Die Band lässt quasi kein Genre aus: Bebop über leichten Free Jazz bis hin zur freien Improvisation, auch Folk und Country sind hörbar. Ebenso sind klassische Elemente und eingängiger Pop Markenzeichen der Musiker.
Methenys Soundreise begann Mitte der Siebziger in der Band von Gary Burton. Sein erstes Album unter eigenem Namen, "Bright Size Life" (1976) verband bereits verschiedene Hybride von Jazz und amerikanischem Folk mit den harmolodischen Errungenschaften Ornette Colemans. Ein Jahr später formulierte er mit Keyboarder Lyle Mays, dem deutschen Bassisten Eberhard Weber und Drummer Dan Gottlieb erstmalig jenen flächigen Sound, der für die Produktionen der Pat Metheny Group typisch werden sollte. Seitdem erfand er nicht nur eine ganze Reihe von Stücken, die zu Klassikern wurden, der sich permanent weiter entwickelnde Sound der Pat Metheny Group selbst wurde zum Standard, der tausendfach kopiert, in seiner Konsequenz aber nie erreicht wurde. 1982 stieß Bassist Steve Rodby hinzu, der seither mit Metheny und Mays den Kern der PMG bildet. Parallel zu dieser Institution, die Metheny seit nunmehr 28 Jahren betreibt, spielte er mit so unterschiedlichen Musikern wie David Bowie, Jim Hall, Ornette Coleman, Dewey Redman, John Scofield, Michael Brecker, Charlie Haden, Billy Higgins, Chick Corea, Herbie Hancock, Jack De Johnette und nahm sogar ein Stück von Steve Reich auf.
Mit dem aktuellen Album "The way up" hat die PMG eine neue Dimension ihres vielfältigen Schaffens erreicht und wird diese sinfonische Jazzmusik nun erstmals live auch in Deutschland vorstellen!
(Text: Presseinfo) |