Beschreibung/ Presseinfo: |
Peggy Sue haben ihr zweites Album vorgelegt. Seit September steht "Acrobats" in den Läden und zeigt, wie weit sich das Trio aus Brighton und London weiterentwickelt hat. Dominierten auf dem Debüt "Fossils and Other Phantoms" noch eher akustische und folkige Anklänge, so geht "Acrobats" doch um einiges druckvoller und songorientierter an den Start. Inspirieren ließen sich Peggy Sue von der Musik von Sonic Youth und Breeders, deren Alben sie während der Arbeit an der neuen Platte oft hörten. Produziert wurde das vorliegende Album von John Parish, der bereits mit PJ Harvey und Sparklehouse im Studio war. So verwundert es dann auch nicht das "Acrobats" ein wenig an Harveys "Dry" erinnert. Aber nur ein wenig, denn der Vergleich hinkt schon nach kurzem Anhören der Stücke. Ansonsten haben sich Peggy Sue entschlossen, ihre Instrumente anzustöpseln und ihrer Musik ein deutlich verstärkteren Sound zu geben. Nur noch eine akustische Gitarre ist dabei.
Schon das erste Stück "Cut My Teeth", für die Band ein Übergangsstück zwischen dem alten und dem neuen Album, stellt die Weichen für die volle Fahrt in die Zukunft. So wirkt das Album lauter, voluminöser und kräftiger, ohne das dabei die feinen Zwischentöne verloren gegangen wären, die Peggy Sue immer ausgemacht haben. Ein Fortschritt also, ein Schritt nach vorne für die Engländer. Das wird man vor allem live hören, wenn die Lautstärke zunehmen wird und die neuen Stücke deutlich mehr nach vorne gehen werden als noch auf Platte. Hier hat sich in aller Heimlichkeit musikalisch etwas entwickelt, dessen Ende nicht abzusehen ist. Peggy Sue ist auf dem Sprung wie eine Raubkatze. (Text: Presseinfo) |