Beschreibung/ Presseinfo: |
Schubladen sind in der Musik eine vertrackte Sache. Nützlich sind sie für die Einordnung einer neuen Band, das kann keiner bestreiten und dennoch erfreuen sich musikalische Schubladen, nicht gerade größter Beliebtheit, beschränken sie doch den kreativen Output auf schon da Gewesenes. Umso erfreulicher ist es, wenn eine Band die Schubladen vorgibt oder sich auch mal mit IKEA-Kartons zufrieden gibt, wie die Berliner Popular Damage. Einzige Einschränkung: stehen sollte dieser Karton irgendwo zwischen denen von Daft Punk, Public Enemy, Justice, M.I.A. Midnight Juggernaughts, New Young Pony Club und The Streets. Kein Problem, da dürfte noch Plätchen frei sein. Gegründet werden Popular Damage 2007 nach dem Auseinanderbrechen der beiden Berliner Bands Last Call for Disco und LUX. Nach dem Ende seiner Band sieht sich Last Call For Discos Drummer fabian einer vollkommen neuen Situation gegenüber gestellt: er ist seit langen das erste Mal musikalisch Ungebunden. Jahr zuvor hatte er LUX vorgetrommelt und nun nutzt er seine neugewonnene Freizeit, um die Freundschaft zu deren Sängerin Nadine aufleben zu lassen. Doch auch LUX ist inzwischen Vergangenheit und Nadine ist zu dem Zeitpunk Solo unterwegs. Bald stößt Fabians LCFD-Kollege Basser Stephan zu den gemeinsamen Proben und wenig später bastelt man mit dem Elektro-DJ und Designer Alessandro zusammen an Ideen und Songs. Recht schnell wird klar, dass die Chemie stimmt und Popular Damage entstehen. Doch leider gibt es nach kurzer Zeit den ersten Verlust zu vermelden: Alessandro muss die Band aus Zeitgründen verlassen und bleibt fortan nur als inoffizielles Mitglied für das Design und Layout zuständig. Zum Trio geschrumpft zeigen sich Popular Damage dennoch als fleißige Bienchen. Kaum haben sie die ersten Songs fertig, gibt es die schon zum Download im Internet. So was kommt immer gut an und Popular Damage können innerhalb kürzester Zeit auf eine beachtliche Fanbasis verweisen, von Supportgigs für The Rakes und Dúné mal ganz abgesehen. Am beachtlichsten aber ist ihr Arbeitspensum: innerhalb des ersten Jahres ihres Bestehens veröffentlichen die Berliner sage und schreibe 4 EPs und man kommt nicht umher, sich zu fragen, ob es ein Karton für Popular Damage wohl auf Dauer tun wird. (Text: Presseinfo) |