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Frankreich und Belgien liegen schon lange einer Schönheit zu Füßen. Mit ihrem Debüt-Album Selah Sue gelang es der 22-jährigen Belgierin Sanne Putseys beim ersten Anlauf, die belgischen und französischen Charts zu beflirten und sich auf Platz eins niederzulassen - wo sie sich mehrere Wochen lang hielt. Aber auch hierzulande werden es immer mehr Hörige, die die junge Belgierin verehren. Zu denen gehört zum Beispiel das Reggae-Wundermann Patrice, der Selah Sue erst mit auf Tour nahm und dann ihr Album produzierte - zusammen mit Farhot (Nneka) und Meshell Ndegeocello. Da verwundert es gar nicht, dass ihre Songs perfekt akzentuierte Fusionen aus modernstem Pop, Ragga-Feeling und einer Menge Soul sind. Selah Sue überzeugt durch ihre kräftige, an ihrer Intensität zerbrechenden Stimme als würde der eigene Körper mitschreien, und durch ihr wunderbares Songwriting. Doch schon bevor Selah Sue mit Hilfe ihres Debüts und der Single "Raggamuffin" zum Shooting-Star wurde, stieß sie in Musikerkreisen auf größte Aufmerksamkeit. Als Höhepunkt bot ihr Prince den Support-Slot für seine Show in Antwerpen an. Dabei war es nie ihr Ziel, Musikerin zu werden: Niemand in ihrer Familie hatte irgendetwas mit Musik zu tun und als Kind wollte sie eigentlich Ballerina werden. Aber dann sollte sich eine Geschichte von einer jungen Songwriterin entwickeln, die an ein modernes Pop-Märchen erinnert, denn sie begann ihre Teen-Angst und ihre Wünsche mit Hilfe einer Gitarre in Songs zu gießen - wobei ihr sicher ihr Psychologie-Studium entgegenkam, das dieses Energiebündel neben ihrer musikalischen Karriere ebenfalls weiterführte. Alle Zweifel und Nöte dieser Welt flossen in Soul, Funk und Reggaemelodien. Sie trat am Wochenende in den örtlichen Clubs in der Umgebung auf, während sie unter der Woche Schule und später Uni besuchte. Inzwischen ist ihre Musik ein smarter Schmelztiegel von Elektrorock, organischem HipHop und Soul-Funk. Ähnlich wie Janelle Monae, M.I.A. oder Aloe Blacc, gehört Selah Sue zu einer neuen Generation von Musikerinnen, für die es keine stilistischen Abgrenzungen gibt. (Text: Presseinfo) |