Beschreibung/ Presseinfo: |
Die Karriere von The Bony King Of Nowhere gleicht einem Schnellstart. Noch bevor er sein erstes Album veröffentlichen konnte, wurde Bram Vanpary, der sich hinter dem Projekt verbirgt, bereits von Devendra Banhart und etlichen einflussreichen Zeitungen in den Himmel gelobt, spielte sämtliche wichtige Club und Festivals seiner Heimat. "Eleonore" ist nach "Alas My Love" das zweite Album des jungen Belgiers, das abermals mit Koen Gisen aufgenommen wurde. Ungeachtet der positiven Kritiken zum Debüt hat sich Vanpary für "Eleonore" für eine andere Herangehensweise entschieden: "Die Band und ich haben uns in Quarantäne in meinen Dachboden begeben und hart an den neuen Songs gearbeitet. Nachdem die Lieder zum ersten Mal gemastert waren, war eseinfacher ihnen mehr Platz im Studio zu geben. Sie "atmen" zu lassen. Außer einigen Overdubs wurden dieses mal Gesang und Instrumente live eingespielt. Jeder Song ist buchstäblich ein Mini-Historiendrama - wenn man sie anhört, nehmen sie genau die Zeit in Anspruch, die wir Fünf im Studio brauchten um sie aufzunehmen. Außerdem haben wir dieses Mal bewusst auf simple Arrangements gebaut. Bei "Alas My Love" habe ich mit allen möglichen Arten von Schichten gearbeitet, auf "Eleonore" klingt alles viel direkter, schonungsloser. Ein falscher Ton ist nicht das Ende der Welt, solange die Songs lebendig klingen."
2011 lässt sich Bram Vanpary auch gesanglich mehr gehen. "Ich habe gleichzeitig gesungen und Gitarre gespielt. Da konnte ich mir kaum Gedanken darüber machen, was ich gerade mit meiner Stimme mache. Das hat dazu geführt, dass ich spontaner, natürlicher singe. ´The more you think, the more you stink` - daran haben die Leute in den 60er Jahren geglaubt. Das Motto habe ich gerade in der Vorbereitungszeit zu "Eleonore" adaptiert."
Herausgekommen sind Songs, die auch den Geist der Großen der 70er Jahre atmen, die an Nick Drake und Tim Buckley oder an Dylan und The Band erinnern. Als Zeitgenossen kommen einem schnell auch Devendra Banhart, Bonnie "Prince" Billy oder die Fleet Foxes in den Sinn. (Text: Presseinfo) |