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Thomas Dybdahl ist ein echter Allrounder. Auch wenn Dybdahl, der seine Anfänge einst bei der norwegischen Pop-Band Quadrophonics als Gitarrist machte, bereits seit über zehn Jahren als Solokünstler unterwegs ist, ist er alles andere als ein typischer Singer-Songwriter. Zu seinen Inspirationsquellen zählen somit eben nicht nur die Kollegen aus dem Genre, sondern vor allem zeitgenössische und klassische Musik, wie Mozarts Requiem, sein Lieblingslied. In seiner Jugend, als er noch stundenlang auf der Gitarre übte, verehrte er hingegen Metallica und später Led Zeppelin und Jimi Hendrix. So unterschiedlich wie seine Einflüsse - Tim Buckley’s ‘Happy Sad’ (1969), Colin Blunstone’s ‘One Year’ (1971) und Serge Gainsbourg’s ‘Histoire de Melody Nelson’ (1971) – so unterschiedlich sind auch die Bewunderer seiner Musik: Morcheeba, denen er auf "Dive Deep" seine unverkennbare, sonore, mal hauchige, mal rauchige, mal klare, oder auch mal gebrochene Stimme lieh, Designer Philippe Starck, der Dybdahls Musik zu seinen kreativen Quellen zählt und Fotograph Jean-Baptiste Mondino, der das Cover für ‚Science’ (2006) schoss.
So variieren eben auch seine Songs: mal begleitet er seine prägnante Stimme und herausragendes Songwriting allein auf der akustischen Gitarre, mal sind es sanft mit Streichern arrangierte Chansons und zuletzt schlägt er sogar einen deutlich groovigen Sound an, mit ambitionierten Arrangements, die rhythmisiert und tanzbar daherkommen, über die übliche Leichtigkeit verfügen und etwas ganz Neues darstellen im musikalischen Kosmos von Thomas Dybdahl.
Bekannt geworden als Sänger und Gitarrist der norwegischen Supergroup The National Bank ist der Mann eben ein Phänomen. War er im letzten Jahr mit seinem jüngsten Album ‚Songs’ (2011), eine Art Best-of-Compilation seiner bisherigen vier Alben, noch mit kompletter Bandbesetzung bei uns auf Tour, schlägt er im März auf seiner ‚That Great October Sound’ 10th Anniversary Tour wieder ruhigere Töne an. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums seines Debut-Albums ‘That Great October Sound’, das Dybdahl einst im heimischen Norwegen bekannt machte, wird er das gesamte Werk mit all seinen Klassikern - wie "From Grace”, "The Great October Sound”, Adelaide” und "John Wayne” - im intimen Rahmen akustisch, in kleiner Besetzung und in bestuhlten Venues vortragen. Das sollte man auf keinen Fall verpassen, denn als besonderes Highlight wird es das bisher in Deutschland unveröffentlichte Album vor Ort exklusiv am Merchandise zu kaufen geben. (Text: Presseinfo) |