Beschreibung/ Presseinfo: |
Der Blues ist nicht nur Klagelied, nicht nur Heulen und Zähneklappern, nicht nur chronisches Nichtweiterwissen. Der Blues ist vor allem eine Haltung und heißt auch: Die Situation präzise zu analysieren, Kraft zu sammeln, Seelenfrieden zu finden, sich gegen Demütigungen zu Wehr setzen und aufgeschlossen und durchaus fröhlich nach vorn zu schreiten. So sieht es auch der Hamburger Musik-Produzent Krisz Kreuzer. Seit seiner Jugend liebt er den Blues, und um seine Vorstellung eines modernen urbanen Blues zu realisieren, gründete er 2005 BRIXTONBOOGIE mit folgender Idee: Man behält die tiefe musikalische Kraft des Blues, paart sie behutsam mit zeitgenössischen Klängen und transformiert sie so zu etwas Neuem - zu modernem, jetzigem urbanen Blues. Das klingt einfacher als es ist. Denn das Kollektiv schraubt nicht einfach Beats unter Samples, sondern besinnt sich auf die Tiefe und Spiritualität einer uralten Tradition. Ruhig, ohne äußeren Druck entwickelte Kreuzer verschiedene Songs und suchte Mitstreiter, die wie er Genre-Grenzen nicht akzeptierten. Zu ihnen gehören Sängerin Masha aus dem Electro-Bereich, die im Schwarzwald geborene und in Kamerun aufgewachsene Nataly Dorra oder der 65-jährige Soulsänger Wayne Martin aus New Orleans. Das aktuelle Album "URBAN BLUES" belegt: Den Blues spürt man, wenn man unten ist. Aber auch: Der Blues hilft einem, wieder hoch zu kommen. (Text: Presseinfo) |