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Nachricht vom 24.02.2005 (mn)

Jansen – Für 15 Euro nasses Hundekino: im Sputnic-Kosmos

Seit dem 10. Januar 2005 gibt es die schrägen Songs der Band von Markus Maria Jansen erstmals auf DVD. In Anlehnung an das aktuelle Jansen-Album "Für 10 Euro nasse Hunde" erschien auf Rent a Dog/Alive ein skurriles Highlight Krefelder Bandgeschichte. Da ist unser Held also in seiner Stadt der Hoffnung und der Träume, kann seine Pläne verwirklichen und den wilden Haufen Hunde zusammentrommeln. Diese abgefuckten Typen, die er braucht, um seinen Plan in die Tat umzusetzen. Gewisse zwielichtige Gestalten geben ihm noch wertvolle Tipps. Mit einer stolzen Anzahl Abenteuer und Erinnerungen in der Tasche, macht er sich auf den Weg. Herausgekommen ist ein enthusiastisches und idealistisches Abenteuer. Durch die bunte Vielfalt an Einflüssen und Ideen treuer Weggefährten aus dem näheren Jansenumfeld: ein sehr gelungenes Experiment. Entstanden sind Collagen, Liveaufnahmen und über zwanzig Musikvideos. In Zusammenarbeit mit Regisseuren, Fotografen, Grafikern, Automechanikern und nicht zu vergessen: Sputnic! Das sind Malte Jehmlich, Nicolai Skopalik und Nils Voges. In liebevoller Kleinarbeit haben die drei Idealisten eine Modellstadt voller skurriler Figuren und non-linearer Minigeschichten erschaffen. Durch sie wird das Navigieren im Menü zur amüsanten Hauptattraktion voller witziger Einfälle. Bizarre kleine Beiträge stehen im augenzwinkernden Zusammenhang mit den Personen, die den jeweilig folgenden Musikclip realisiert haben. Beispielsweise Alfred "die Nase", der Chemiker des Untergrundes, der aus den Innereien bei Vollmond geschlachteter Stoffschafe ein hochwirksames Wahrheitsserum entwickelt, kündigt "Phenomerone" (Alfred Jansen) an. In der Jansenstadt liest man "Village World Press", es gibt "Instrumentaler" im Lomo-Look, Heiligabende mit dem Jansenorchester und statt "The End" zum Glück "No End". Jugend forscht als Spaßprojekt. Mit einem Ex-Unterwäschemodell, das in ein Ufo zieht, einem roten Teppich vor dem kleinen Universum und Retrocharme vergangener Tage. Nichts, was es nicht gibt: latente Pazifisten, gewiefte Schweinehunde, Holzkopf John (der Mann fürs Grobe), Elvis als Swing-Tod, Die Flucht mit ICE Markus M, Nadelstreifen-Phil, der von einer Fotoausstellung träumt, Geld teilen (einen Schein zerreißen), Inselkaufen, Dauerduschen, geheime Gewächshäuser von Jimmy Grün, ein Pentgewächshouse, das Fahrradgeschäft von Aristokrates, einer gut florierenden Hehlerei, "Split decisions", Pizzaessen beim Schminken, ein Träumer, der die Gedanken der Menschen mit Langsamkeit füttern kann, Jean Godards DVD-Kopierstation und Zombitypen. Kurz: Ganz großes Kino! Jansen live hatten wir bereits Anfang des Jahres die Ehre zu erleben, einige wenige Konzerte wird es noch im März geben.

 

 

 

 

 

 

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