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Nachricht vom 15.08.2005 (kr)

Die ProgPower-Pilgerfahrt lohnt sich wieder

Was das Wacken Open Air (W:O:A) für gläubige Metalheadz, was der Weltjugendtag für Papisten, das ist das ProgPower Europe-Festival für Proggies aus ganz Europa: ein wahres Mekka. Für diesen alljährlich im grenz- und Venlo-nahen niederländischen Baarlo stattfindenden Event gingen soeben die Tickets in den Vorverkauf. Ein sorgfältig zusammengestelltes Billing verspricht auch für dieses Jahr wieder quasi religiöse Freuden, beginnend mit den italienischen AOR-Proggern Mind Key und dem US-Sextett Timeline bereits am Freitag, dem 30.09.05, der traditionell als "Burn-in" funktioniert. Am Samstagmittag geht's weiter mit ProgDeath aus Leipzig von Disillusion, dann den finnischen Dark Metal-Spezialisten von Throes Of Dawn, gefolgt von einem voraussichtlichen Höhepunkt mit den israelisch/arabischen Folk-Metal-Grenzgängern von Orphaned Land. Fast erschreckend für alle, bei denen Prog bei Pink Floyd und Genesis aufgehört hat, könnte der US-Deathdoom von November's Doom werden. Bei den norwegischen Green Carnation weiß man nie, wie die nächste Platte oder das nächste Konzert werden wird. Sollten Tchort & Co. aber gerade mal an Großtaten wie das auf dem W:O:A 2002 komplett erlebbare "Light Of Day - Day Of Darkness" anzuschließen geneigt sein, steht ein Ohrenfest zu erwarten. Den Abschluss bilden versöhnliche bis süßliche Töne von Epica. Mastermind Mark Jansen (ex-After Forever) ist über seine Vorband ja schon ein alter PP-Bekannter. Nun stellt er sein neues Projekt mit Mezzosopranistin Simone Simons vor. Der Sonntag hebt vorschriftsmäßig mit Morgenröte an: Das niederländische The Aurora Project soll Anklänge von Pink Floyd, Porcupine Tree, Tool und Anathema aufweisen. Die italienischen Dynamic Lights kommen aus dem eigenen Labelstall DVS Records des PP-Veranstalters René Janssen und bringen nach ihrem Debütalbum aus zu urteilen in Baarlo melodischen Progmetal an den Start. Eher traditionelle Klänge stehen von den Schweden Cloudscape zu erwarten, während die gleichfalls schwedischen Wolverine alte Freunde von R. Janssen und dem PP-Publikum sind: Schon 2001 verzauberten sie alle mit einzigartigen Kompositionen zwischen MeloDeath und Progmetal. Höchste Zeit, mal wieder "His Cold Touch" live zu hören! Die Powermetal-Freunde dürfen sich schon auf die norwegischen Pagan's Mind freuen. Leicht vorhersagbares Highlight der Veranstaltung bildet wohl der Sonntagheadliner. Auch Pain Of Salvation hatten bereits 2001 ihr PP-Debüt, haben seither 2 unfassbar schöne ("Remedy Lane", "12:5") und ein unfassbar schwieriges Album ("Be") gemacht und treffen schon allein deswegen auf geballte Neugier der Prog-Community. Schon wegen solcher Acts muss Doc Prog dieses Festival verschärft empfehlen, die relativ günstigen Kosten von 45 Euro für Samstag und Sonntag (die Freitagsparty ist für lau) werden allerdings von den wenigsten Krankenkassen übernommen.

 

 

 

 

 

 

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