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Nachricht vom 29.08.2005 (kr)

28 Years After: VdGG auf den Leverkusener Jazztagen!

Bereits seit dem Jahr 1980, dem 50. Jahrestag der Stadt Leverkusen, gibt es das mittlerweile internationalen Ruf und öffentliche Bezuschussung genießende Festival Leverkusener Jazztage, doch wohl selten wurde von der Mannschaft um den künstlerischen Leiter Eckhard Meszelinsky ein derart attraktives, vielseitiges und allgemeinverträgliches Programm zusammengestellt, wie es in diesem Jahr vom 03. - 12.11.2005 geboten wird.

Der Festivals-Donnerstag steht unter dem den Mund nicht zu voll nehmenden Motto "Legends in Concert" und präsentiert Joe Zawinul (key, u.a.: Maynard Ferguson, Dinah Washington, Cannonball Adderley, Miles Davis), die WDR Big Band, Victor Bailey (bss, u. a.: Weather Report), Alex Acuña (perc, drms; u. a. Weather Report, Koinonia), Jose Feliciano (ohne Worte), Blowshop (ohne Infos, dürfte aber nicht so unanständig ausfallen, wie es klingt).

Der Freitag ist "Woman's Night": Rebekka Bakken ("die europäische Antwort auf Norah Jones" und Augenweide), Marianne Faithfull (no introduction necessary), Anna-Maria Jopek (polnisches Platin-bekröntes Talent), Cécile Verny European (Dozentin, Preisträgerin, Jazzsängerin).

"Rockpalast Presents" ist der Samstag überschrieben, der schlicht eine kleine Sensation bereithält: Das einzige Deutschland-Konzert der wiedervereinigten britischen ProgRock-Legende Van der Graaf Generator (POP FRONTAL berichtete) - der erste Gig bei uns seit 28 Jahren! Weiter am Start: Dave Hole, australischer Slidegitarrenvirtuose, der in dieser Disziplin Ry Cooder, David Lindley oder Sonny Landreth den Bottleneck reichen kann (I mean it). Last but not least: Paddy Milner (voc, key). Der Schotte mit dem irischen Namen hat u.a. mit folgenden Größen gespielt: Phil Manzanera, Mick Taylor, Jools Holland, Mark Feltham, Axel Zwingenberger, Robbie McIntosh, Leo Sayer, Snowy White, Dick Heckstall-Smith... Kleiner Trost für alle, die keine der begehrten Karten mehr ergattern können: Der Samstag wird vom WDR mitgeschnitten.

Der Sonntag gehört den "Funk Pioneers", also Tower Of Power, Earth, Wind & Fire Experience feat. Al McKay Allstars sowie Nils Nils Wülker (tpt, u. a.: Peter Herbolzheimer).

Ganz den Künstlern des renommierten ACT-Labels gewidmet ist der Montag: E.S.T wollen beweisen, wie sich Jazz mit Pop vertragen kann, Lars Danielsson wird Bass-Wohlklang verbreiten und Michael Wollny vorführen, wie eine junge Jazzpiano-Hoffnung klingt.

Für "Jazz Colours" am Dienstag liegen auf der Palette: Grammy-Preisträgerin Dee Dee Bridgewater, tok tok tok, Eivind Aarset (guit, u.a.: Nils Petter Molvaer, Ray Charles, Ute Lemper, Abe Laboriel) und Lemke & Rückert (sax & klarin, pno). Die Aftershow besorgt Stefan Schultze mit Oktoposse.

Eine "Oriental Experience" verspricht der Mittwoch mit Khaled (Ya-Rayi), den Eastenders sowie der persischen Saxophonistin und Flötistin Gilda Razani.

Nach genau einer Festivalwoche wird am Donnerstag (10.11.05) zur "Flamenco Night" geladen. Für feurige Rhythmik sorgen: Compania Maria Serrano (Tanz), sowie die Gitarristen Rafael Cortés und Hernan Romero.

Nicht Schlagzeugerwitzen, sondern einigen der größten ihrer Zunft gehört der Freitag, der uns die "Drum World" zugänglich macht: Terry Bozzio hat mit Frank Zappa, Jeff Beck und vielen anderen internationale Erfolge gefeiert, Grenzgänger Michael Riessler arbeitete u.a. mit Mauricio Kagel, Steve Reich, John Cage, Carla Bley, David Byrne, dem Ensemble Modern und verschiedenen Sinfonieorchestern, Pierre Charial ist eigentlich Organist, Billy Cobham ist selbst eine Legende, trommelte er doch schon für Miles Davis, John McLaughlin, George Duke, Jack Bruce and Friends u.v.a., Manu Katché trug zu Werken von Jeff Beck, Al di Meola, Peter Gabriel, Dire Straits, Diesel Park West u.v.a. Rhythmisches bei und Wolfgang Haffner kann auf Referenzen von Albert Mangelsdorff, Pat Metheny, Michael & Randy Brecker, Bill Evans, Cassandra Wilson, Joe Pass, Bob James,Mc Coy Tyner, Pee Wee Ellis, Joe Sample, Hiram Bullock oder Robben Ford verweisen.

Hit it! Den Abschluss bildet "The Return" am Samstag, 12.11.: Jazzsängerin Holly Cole gibt hier einen beachtlichen Kontrast zur wiederbelebten Jazz-Prog-Rock-Legende Soft Machine - leider nicht Softworks, mit dem einzigartigen Allan Holdsworth. Aber auch so mehr als genug Highlights für ein Festival, das von einem Beiprogramm mit Workshops für Musiker sowie zahlreichen Konzerten an weiteren Austragungsorten wie beispielsweise der Kölner St. Agnes-Kirche (mit u.a.: dem wunderbaren Jan Garbarek und Hilliard Ensemble, Susan Weinert oder dem Teufelsgeiger Farfarello).

 

 

 

 

 

 

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