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Getroffen! Interview mit Biffy Clyro (November 2012)

"... und plötzlich ergibt das Leben den perfekten Sinn!"

Interview: Marion Müller-Klausch & Mathias Frank

Am 25. Januar erscheint das neue Doppel-Album "Opposites", und im Februar/März spielen Biffy Clyro fünf Konzerte bei uns. Wir hatten schon Gelegenheit, ins neue Album reinzuhören - und zwar live. Es war der 8. November 2012. Biffy Clyro spielten lange vor der Veröffentlichung von "Opposites" eine Show im für sie winzigen Knust in Hamburg. Die Tickets waren innerhalb von Minuten weg, das Konzert war super. "Was die Schotten an diesem Abend ablieferten, war einfach mal Rock N Roll. Mit Stil und Melodie und Pop zwar, aber dabei direkt zwischen die Augen und mitten ins Herz", schrieben wir im Konzertbericht. Einen Tag nach dem Konzert treffen wir Biffy Clyro zum Interview. Simon Neil in schwarzer Robe, mit zurück gegeltem Haar und fast schon schüchtern. Die Zwillinge Ben und James Johnston so gar nicht zerrockt, sondern gut erholt und Croissants mümmelnd in Plauderlaune. Es geht um das Album, es geht um Socken - und es geht um die Show im Knust. Natürlich. "Die heißeste Show, die wir jemals gespielt haben", stöhnt Simon.

Biffy Clyro

Danke erst einmal für das großartige Konzert! Es war in der Tat ziemlich heiß im Knust, nicht nur auf der Bühne... Eure erste Show in Hamburg überhaupt fand an gleicher Stelle statt, 2004 war das. Gestern Abend stand jemand neben uns, der damals mit dabei und zu Recht mächtig stolz darauf war. Seine Rufe nach "Toys" blieben aber unerhört, obwohl er schlimmer am Fangirlen war als alle Ladys in der ersten Reihe zusammen... Habt ihr denn noch Erinnerungen an den Auftritt?

Ben: Ja, auch wenn es mir jetzt so vorkommt, als wenn wir damals eine komplett andere Band waren als jetzt. Das Konzert war unsere zweite Show in Deutschland überhaupt und die erste als Headliner. Es war aber definitiv das beste Konzert der gesamten Tour! Das Video zu "Toys, Toys, Toys, Choke, Toys, Toys, Toys" hat sogar Szenen aus dem Knust mit drin.

 

Das letzte Mal hier in Hamburg konnte man euch 2009 live sehen. Seitdem ist eine ganze Menge mit Biffy Clyro passiert. Ihr habt mit Muse im Wembley Stadium in London gespielt und 85.000 Menschen weggeblasen. Die Wembley Arena nebenan habt ihr nach einer umjubelten UK-Tour ausverkauft und den Auftritt auf einer großartigen Live CD/DVD verewigt. Mit den Foo Fighters habt ihr zwei Nächte lang den legendären Milton Keynes Bowl bespielt. Und nebenbei zahlreiche Festivals in Großbritannien geheadlined....

Simon: ... und plötzlich ergibt das Leben den perfekten Sinn! (Lachen)

 

Und nach all diesen Erfolgen kommt ihr zurück und spielt diese verhältnismäßig minikleinen Clubshows hier und an wenigen anderen Orten in Europa - warum macht ihr das? Und wie fühlt sich das an?

Simon: Das wichtigste für uns ist es, wieder gemeinsam zu spielen und dabei die Menschen wiederzutreffen, die uns auf unserem Weg all die Jahre begleitet und unterstützt haben. Um ihnen zu zeigen, dass wir sie lieben - und sie uns hoffentlich auch noch! (Lachen) Und es ist so: Bei Arenashows können wir uns hinter den vielen Spielereien auf der Bühne verstecken und, wenn wir wollen, einen Chorus auch mal auf 20 Minuten ausdehnen. Hier geht das nicht und das war uns wichtig. Die neuen Songs wollten wir extra in diesem Rahmen austesten, um zu sehen, ob sie funktionieren.

 

Ihr habt gestern fünf von den Songs gespielt, die erst am 25. Januar 2013 auf dem Doppelalbum "Opposites" erscheinen werden. Und trotzdem hat das Publikum sogar da schon mitgesungen! Wie kann das denn sein?

James: Das hat uns auch etwas überrascht!

Simon: Wir haben diese fünf Lieder zwar bei jedem unserer Warm-Up-Gigs gespielt, aber es gibt nur relativ wenig Videomaterial davon auf YouTube. Aber es war lustig zu beobachten, dass viele die Songtexte der neuen Songs noch nicht kannten, aber die Melodien trotzdem einfach mitgesungen haben (Imitiert, wie das klingt, woraufhin alle lachen). Das finden wir so großartig!

 

Ist es nicht auch super, endlich mal neues Material zu haben, das man live spielen kann? Und nicht immer nur die "alten Schinken" und Hits wie "Many of Horror" und "Mountains", die natürlich alle hören wollen?

Simon: Wenn man wie wir zwei Jahre lang mit einer beinahe identischen Setlist getourt ist, dann ist es wirklich sehr nett, wenn neue Songs dazukommen. Das sorgt auch dafür, dass die Lieder, die wir gefühlt schon tausend Mal gespielt haben, sich wieder frisch anhören. Es verändert ihren Kontext, was uns einerseits mental gesund hält und uns andererseits weiterbringt in dem, was wir machen. Aber es macht es uns auch schwerer, aus den vielen Songs eine Setlist zusammenzustellen. Weil wir auch immer Songs von unserer ersten Platte spielen wollen, die uns immer noch wichtig ist und schließlich zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Bei sechs Studioalben wird es aber langsam kritisch, eine Auswahl zu treffen.

 

Was ist denn wichtiger in Sachen Playlist: die Songs zu spielen, auf die ihr am meisten Lust habt, oder die Vorlieben eurer Fans zu bedienen?

Simon: Beides ist gleich wichtig. Natürlich ist es uns ein Bedürfnis, das, was uns bewegt, nach draußen zu tragen. Aber wir wissen auch, dass man zum Konzert einer Band geht, um seine Lieblingslieder zu hören. Deshalb spielen wir auch "Bubbles" und "Mountains" gerne, weil die Fans diese Songs zu Recht erwarten können, wenn sie Geld dafür bezahlen, uns zu sehen. Wir können also nicht komplett egoistisch sein bei der Auswahl. Im Moment ist es noch einfach, die Balance zu finden: wir haben zehn fest gesetzte Songs, und der Rest bleibt uns frei.

James: Wir haben eine Menge Glück mit dem, was unsere "Hits" geworden sind. Denn es macht uns immer noch viel Spaß, sie zu spielen. Wir haben keine Songs, für die wir bekannt geworden sind, die wir aber jetzt nicht mehr mögen.

 

Glaubt ihr denn, dass jemand, der eure Musik vorher gar nicht kannte und euch dann live sieht, den Unterschied zwischen alten und neuen Songs ausmachen könnte?

Simon: So jemand würde die Songs vermutlich genau umgekehrt zuordnen: die neuen Sachen in die Frühphase und den vertrackten, eher merkwürdigen Kram ins Heute. Aber wir haben immer versucht, auf jedem Album und selbst bei jedem Song unterschiedliche Dinge zu machen.

 

Viel wurde geschrieben über die Rückkehr der "alten" Biffy Clyro. Habt ihr die Anknüpfung an eure ersten Alben denn selbst vor Augen gehabt, als ihr "Opposites" geschrieben und aufgenommen habt?

James: Wir machen musikalisch gesehen nie etwas wirklich bewusst oder denken zu viel darüber nach. Wir wollen auch nie die gleiche Sache zweimal machen. Die Ähnlichkeit zu unseren ersten Songs ist mir ehrlich gesagt erst aufgefallen, als uns jemand darauf angesprochen hat. Und klar: wenn man möchte, kann man eine Linie ziehen von damals zu heute.

 

Und die Leute rufen immer gerne nach den alten Zeiten...

James: Aber genauso schnell wird sich das Thema erledigt haben. In einigen Monaten spätestens spricht kein Mensch mehr davon, und das Album wird als das akzeptiert, was es ist.

 

"Opposites" habt ihr wie schon "Only Revolutions" in einem Studio in Los Angeles aufgenommen. Ist die Distanz zu Heimat und Alltag wichtig für euch, wenn es um den kreativen Prozess geht?

Alle drei: Ja! Frage beantwortet. (Lachen)

James: Wenn die Aufnahmen beginnen, ist der kreative Prozess ja schon fast abgeschlossen. Das tolle an L.A. ist aber einfach: dort haben wir das beste Equipment zur Verfügung, und man bekommt einfach alles zu jeder Uhrzeit. Stepptänzer morgens um fünf - kein Problem! Oder eine Mariachi-Band eben...

Simon: Eine Choraufnahme für einen Song auf dem Album hätten wir eigentlich nochmal aufnehmen müssen. Wenn man aber dann wieder in Schottland sitzt und sich über so etwas Gedanken machen muss, wirkt das auf einmal völlig absurd. Dort sind wir einfach so weit weg von solchen Sachen, die in LA das normalste der Welt sind.

 

Habt ihr den "LA Vibe" also voll und ganz genossen, mit Sonnenbädern und Celebrity-Partys und allem?

Simon: Wir haben das schon ausgenutzt, ja. Aber Partys haben wir zum Beispiel überhaupt nicht besucht. Wir sind zu dritt so eine eingeschworene Einheit, wir bleiben lieber unter uns. Was in L.A. nicht so einfach ist, weil jeder ständig mit dir reden will. Wir sind uns auch gerade durch die Entfernung von zuhause nochmal wieder näher gekommen als Band und als Freunde. Wir haben das Band neu geknüpft und es genossen, zusammen diese Platte aufzunehmen.

 

Trotzdem habt ihr die Welt quasi zu euch ins Studio eingeladen, nämlich via Webcam. Eure Fans hatten eine Menge Spaß, euch via "Biffy Cam" zu beobachten und sich bei Twitter darüber auszutauschen, was den Tag über vor sich gegangen ist. Dabei kam ein mysteriöser Stuhl zu einiger Berühmtheit, der immer wieder zu sehen war. Jungs, rückt raus damit: was hatte es mit DEM Stuhl auf sich?

Ben: Ja, das war wirklich witzig! Aber wir müssen leider zugeben: es waren einzig und allein unsere Fans, die den Stuhl berühmt gemacht haben. Es war in Wirklichkeit einfach nur ein Stuhl! (Lachen)

 

Vielleicht hat der Stuhl auch auf Josh Homme gewartet, dem ihr auf eurem letzten Album ja prophylaktisch eineinhalb Minuten freigelassen habt (die er dann auch gerne beigesteuert hat). Ist er denn wieder im Studio vorbeigekommen?

Alle drei: Neeeeein. Diesmal nicht.

James: Aber wir hatten Ben Bridwell von Band of Horses da, der zwei Songs mit uns singt, für die wir noch gesangliche Unterstützung brauchten. Er hat so eine wunderbare Stimme, und wir sind schon sehr lange Fans seiner Musik, deshalb sind wir sehr glücklich darüber.

 

Der Titel eures neuen Albums ist "Opposites", die beiden Seiten heißen "The Land At The End Of Our Toes" und "The Sand At The Core Of Our Bones". Könnt ihr mehr dazu sagen?

Simon: Der erste Teil des Albums - "The Sand At The Core Of Our Bones" - hat als lyrische Perspektive den Rückblick auf das bisherige Leben und wo man gerade steht. Platte Nummer zwei - "The Land At The End Of Our Toes" - handelt davon, nach vorne zu schauen und zu erkennen, wo man hin will und wer man sein möchte.

 

Das heißt, es gibt eine Art Konzept hinter "Opposites"?

Simon: Wir tun uns eher schwer damit, das so zu nennen, weil es gerne dazu führt, dass nach bestimmten Zeichen gefahndet wird. Konzept wäre auch zu hoch gegriffen - das ist schließlich kein Genesis-Album! Aber sicher, es gibt schon so etwas wie einen erzählerischen Faden auf "Opposites".

 

Wir konnten bisher nur etwa die Hälfte der Songs hören, so dass es schwierig ist, das Album als Ganzes einzuschätzen. Aber es hat sich auch so der Eindruck verstärkt, dass viele Songs um die Themen Liebe auf der einen und Versagen auf der anderen Seite kreisen. Hat das auch damit zu tun, dass für euch als viel reisende Musiker die Balance zwischen Privatleben und Profession sehr schwierig ist?

Simon: Klar, man gibt dafür viel an Zeit daheim auf. Und gerade in der ersten Zeit wollten wir, wenn wir mal daheim waren, am liebsten komplett verschwinden. Das macht es nicht einfacher. Aber um ehrlich zu sein, handelt für mich "Opposites" mehr noch von dem brüderlichen, freundschaftlichen Gemeinschaftsgefühl, das wir als Band erleben. Und weniger von romantischer Liebe wie "Only Revolutions" das noch hat. Ich möchte aber ungern limitieren, was die Songs jedem einzelnen bedeuten und kann nur von meinem Gefühl sprechen. Ich wollte festhalten, wie es ist, wenn man sich kennt, seit man sieben Jahre alt ist, aber trotzdem noch Schwächen und Stärken im anderen entdeckt, die man nie für möglich gehalten hat. Und wie wir es hinkriegen, uns und unsere Beziehungen zu erneuern und zu stärken.

 

Wann merkt man, dass eine Platte in eine bestimmte Richtung geht? Nach den ersten Songs, die entstanden sind? Oder erst im Nachhinein?

Simon: Bei mir ist es eher so, dass ich ganz unbewusst Lyrics schreibe. Es fließt eher aus mir heraus, und ich befinde mich zeitweise an sehr düsteren Plätzen. Erst Monate später machen dann viele Sachen, die ich schreibe, für mich Sinn. Wenn ich schreibe, mache ich das meistens in dunklen Momenten, in denen ich dann aber brutal offen sein kann. Wenn ich später meine Texte lese, wird mir oft bewusst, wie aufrichtig ich darin bin. Ich würde aber nie einen Songtext ändern, weil ich Angst habe, dass ich zu viel preisgebe. Es kommt so raus, wie es eben rauskommt. Und ich kann nur hoffen, dass es den Leuten genauso viel bedeutet wie uns selbst. Musik bedeutet einfach alles für uns.

 

Gibt es denn auch Texte, bei denen ihr beiden anderen sagt: das geht zu weit, jetzt dreht er komplett durch!

James: Nein, zum Glück nicht.

Simon: Zumindest sagen sie mir das nicht ins Gesicht! (Lachen)

Ben: Höchstens wenn er von Einhörnern anfängt, dann ja!

 

Und was, wenn einer von euch Dreien etwas nicht gut findet?

James: Du kannst ja niemandem sagen: das ist nicht das, was du fühlst!

Simon: Wir sind auch in der glücklichen Lage, dass wir uns schon so lange kennen, miteinander aufgewachsen sind und die gleichen musikalischen Vorlieben teilen. So wissen wir ziemlich genau, was die anderen mögen und was nicht. Und ticken einfach ähnlich.

 

Mittlerweile habt ihr euch auch einen Status erarbeitet, bei dem ihr so Sachen wie die Mariachi-Band in dem Song "Spanish Radio" einfach durchziehen könnt. Aber gibt es auch für euch musikalische Grenzen, so dass ihr sagt: das ist zu abgefahren, das können wir nicht machen!

Simon: Am ehesten sind wir bisher an dieses Problem mit den Dudelsäcken gestoßen, die wir auf "Opposites" mit draufhaben. In Schottland ist das eine Art heiliger Gral, aber sie können auch als Witzinstrument missverstanden werden. Da dachten wir kurz: ist das doch ein Schritt zu weit? Aber wenn wir uns bei einem Lied schon vorstellen können, wie es mit Dudelsack oder Mariachi-Band klingen würde, dann muss das auch drauf. Das schuldet man dem Song dann. Wir werden nie aus Ängstlichkeit irgendwas nicht ausprobieren. Wenn es dann nicht gut klingt und man es doch weglässt, ist das okay. Aber limitieren würden wir uns im Vorhinein nie. Das ist doch das Gute an Musik: es gibt keine Regeln.

 

In einem Interviews für den WDR Rockpalast habt ihr der Interviewerin von der Mariachi-Band erzählt. Sie dachte, ihr wollt sie verarschen. Passiert euch das häufiger, wenn ihr vom neuen Album berichtet?

(Lachen)

Ben: Ja, insbesondere wenn wir die Stepptänzer erwähnen... Nicht gerade selten hören wir so was wie "Hm, is' klar!" Und jeder stempelt "Spanish Radio" auch gleich als witzige Nummer ab. Aber ist es gar nicht!

 

Gestern haben wir die Dudelsäcke und die Mariachi-Band auf der Bühne auch etwas vermisst! Bei der richtigen Tour zum Album dann vielleicht?

Simon: Das müsste dann ein Schotte sein, der alles beherrscht - und steppen kann. Schwierig!

 

Noch etwas, das gestern auffällig war: alle in der Band inklusive eurer beiden Live-Begleiter hatten weiße Chucks an - nur Ben fiel mit Turnschuhen aus der Reihe. Was hat es damit auf sich? Hält sich da jemand nicht ans Tour-Outfit?

Ben: Ha! Ich hab auch weiße Chucks bekommen! Aber ich spiele lieber mit meinen eingetragenen Laufschuhen, damit ist das Feeling besser. Drummer sind da eigen.

 

In weißen Chucks kamen Simons grün-blau karierten Socken allerdings bestens zur Geltung.

(Lachen)

Simon: Die habt ihr gesehen?

 

Die waren ja nicht zu übersehen!

Simon: Das sind tatsächlich meine Lieblingssocken. Die trage ich nur zu besonderen Anlässen - da habt ihr wirklich Glück gehabt, die zu Gesicht zu bekommen! Manche Menschen kommen nie in den Genuss... Ich sollte mir einen Socken-Sponsor zulegen. (Lachen)

 

 

 

Links:

>> Info/Konzerte Biffy Clyro bei POP FRONTAL

>> Konzertbericht Biffy Clyro @ Hamburg (08.11.12) bei POP FRONTAL

>> Live-Tipp (16.10.12): Biffy Clyro - Noch einmal aus der Nähe

>> Konzertbericht Biffy Clyro @ Köln (29.09.07) bei POP FRONTAL

>> Video "'Stingin' Belle' bei neoParadise (17.01.13) - ZDFneo" bei youtube.com

>> Homepage Biffy Clyro

>> Biffy Clyro: Opposites - Reinhören und Kaufen bei amazon.de

 

Biffy Clyro

Biffy Clyro

 

Biffy Clyro: Opposites

Biffy Clyro: Opposites

(Warner Music)

 

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