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Gesehen! Dena / 05.11.2014, Hamburg, Prinzenbar

Kompaktklasse

Text: Mathias Frank

Anfang des Jahres kam "Flash". Besser: schlug der "Flash" ein, sorgte Dena für ein grelles Highlight, knipste das Licht auf dem Dancefloor an. Und stellte auf grell, auf wild, auf schön. Denn was war und ist dieses Album mit seinen wilden Sprüngen von Pop zu Dance zu Rap und wieder zurück wild und schön, aufregend und mitreißend. Da war es natürlich eine gute Sache, dass es nach der Frühlingstour rund um die Veröffentlichung nur wenige Monate später einen Nachschlag gab. In Hamburg spielte die Bulgarin in der Prinzenbar und damit der vermutlich schönsten Location der Stadt.

Dena

Die Prinzenbar ist quasi das Hinterzimmer des Docks und damit mitten auf dem Kiez. Doch betritt man den Club, verlässt man das schmuddelige, das schmutzige Hamburg und tritt in eine vergangene Welt ein. Kleine Balkone, verwinkelte Treppen, Stuck an den Wänden und der Decke und ein riesiger, wunderschöner Spiegel hinter der Bar. Im Grunde ist es egal, wer spielt, ein Besuch in der Prinzenbar lohnt sich immer! Und bei Dena ganz besonders.

Auf eine Vorband wurde verzichtet. Und auch wenn ein Drummer mit Laptop und der Keyboarder mit auf der kleinen Bühne standen, war es natürlich die Sängerin, die den Abend zu so einem guten machte. Äußerst charmant und stets mit einem Lächeln präsentierte sie die einstudierten Dance Moves, was überraschend unpeinlich wirkte. Ebenso charmant führte sie in Deutsch und Englisch durch den Abend ("Ach, niemand von euch war beim letzten Mal da? Aber das ist gut, dann sehen wir uns heute alle zum ersten Mal!"), setzte sich hin und wieder ans Keyboard und sang stets souverän und stark die tollen Lieder wie "Jetlag", natürlich "Cash, Diamond Rings, Swimmingpoosl" oder "Flashed" von "Flash", aber auch "Guestlist" oder "Summer Doesn't Mean A Thing".

Die Prinzenbar war vielleicht zur Hälfte gefüllt und anfangs schien das ein wenig zu leer. Doch nach und nach setzte sich die kleine Gruppe in Bewegung. Ein bisschen näher vor die Bühne, ein bisschen mehr Schwung in Knie und Nacken, ein bisschen mehr die Mundwinkel nach oben. Die Stimmung stieg mit jedem Song, mit jedem Schnack, und es gab Momente, da stand niemand still. Inklusive Personal. Und alles schien gut. Schien.

Denn nach nicht einmal einer Stunde verschwand das Trio erstmals von der Bühne. Und kam auch nur für wenige Momente wieder. Eine schöne, kompakte Geschichte, aber eben kurz - und trotz des Faktes, dass Dena erst ein Album hat, leider zu kurz. Schade.

 

 

 

Links:

>> Info/Konzerte Dena bei POP FRONTAL

>> Live-Tipp (31.01.14): Dena - Wir brauchen Bass!

>> Video "Summer Doesn't Mean A Thing" bei youtube.com

>> Homepage Dena

>> Dena: Flash - Reinhören und Kaufen bei amazon.de

 

 

Dena

Dena

 

Dena: Flash

Dena: Flash

(Normal Surround / Alive)

 

 

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