Der 90-minütigen romantischen Revolte mit kurzen Ausflügen ins Gitarren-Posertum folgte dann natürlich auch noch der eine oder andere Klassiker auf ihrem Weg. "Von allen Gedanken...", "Trümmer" und "Universal Tellerwäscher" oder die wohl meistgestellte Frage nach dem Ruin betteten weitere aktuelle Stücke ein, wie das (nach eigener Aussage) "schnulzige" "Wir sind wie du", "Wir/Ihr" (welches in der live dargebotenen Solo-Version gegenüber der etwas bemühten Album-Version deutlich gewinnt), "Sie werden dafür bezahlt", "Hier kommt die Kaltfront" und "Verstehen".
Als am Schluss dann die ersten Klänge zu "Fickt das System" erklangen, wurde vor der Bühne noch mal alles gegeben und in den hinteren Reihen zum Tresen geschlichen. Wut, ja! Kanalisiert und wohldosiert in kleinen Häppchen mit integriertem Magenschutz. Ein guter Abend!
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(V2/ Rough Trade)
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