Zwar gibt es bereits eine ältere Version des Tracks, doch die neue, überarbeitete Aufnahme kribbelt und juckt regelrecht, während heulende Spaghetti-Western-Gitarren und bebende Beats auf knirschenden Synth-Punk-Rhythmen reiten und Carmen Redekers giftiger Gesang einen unruhigen, klaustrophobischen Sound in eine pointierte Reflexion über die Färnisse des Lebens verwandelt. Mit ihrem Sound, der frühen EBM mit Synth-Punk, klassischem Post-Punk und Surfgitarren verzahnt, haben sich Die Anstalt schnell zu einer der spannendsten neuen Bands Berlins entwickelt. Ihre Musik vermittelt die Rauheit und Spannung der Industrial-Subkulturen der 1980er Jahre und wirkt dabei unverkennbar zeitgemäß, was Vergleiche mit Malaria!, Boy Harsher, DAF und Xmal Deutschland nahelegt. Das Ergebnis sind Songs, die die Frustration einer Generation, politische Unruhen und die surrealen Absurditäten des modernen Lebens einfangen; theatralisch, provokativ, hypnotisch und eminent physisch.
Das 2023 von Carmen Redeker, Jakob Feyerherm und Emanuele Mattei gegründete Trio machte sich bereits mit der 2024 erschienenen EP "Rat Race" einen Namen, bevor es sein Debütalbum in einer limitierten Auflage von nur 300 Vinyl-Exemplaren in Eigenregie veröffentlichte. Diese war fast sofort ausverkauft, was eine Neuauflage nach sich zog und dazu beitrug, Die Anstalt als eine der dynamischsten neuen Bands der Berliner Underground-Szene zu etablieren. Ihr Ruf hat sich durch unermüdliche Tourneen rasch verbreitet – nicht zuletzt ihre beeindruckenden Auftritte bei den jüngsten Konzerten in Großbritannien belegen dies. (Text: Presseinfo)

