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LYAMBIKO sings Gershwin
Es ist der jüngste in einer ganzen Reihe von Preisen: Im vergangenen Jahr wurde
LYAMBIKO mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet: als "Sängerin des Jahres". Den Anstoß
dazu gab ihr Album »Something Like Reality«, auf dem sie mit ihrer Band Jubiläum gefeiert
hatte. Seit zehn Jahren gehört ihre warme, packende Stimme und der groovende Bandsound
nun schon zum Besten und Erfolgreichsten in Sachen Jazz aus Deutschland. Das wird nicht
nur hierzulande so gesehen: nach einem Gastspiel mit ihrem Trio zählte der "Boston Globe"
ihr Konzert zu den zehn besten Live-Ereignissen des Jahres - neben Dave Brubeck und
Wayne Shorter.
Jetzt überrascht LYAMBIKO wieder mit einem ganz neuen Album: »LYAMBIKO sings
Gershwin«. "Es ist immer irgendwie 'back to the roots'" lacht die Sängerin "Wir haben ja auf
dem letzten Album unsere Eigenkompositionen mit Tracy Chapman und Soundgarden
gemischt. Jetzt hatten wir einfach Lust, mal wieder etwa 'ursprüngliches' zu machen, wirklich
einfach Swing zu spielen"
Doch einfach hat es sich LYAMBIKO nicht gemacht - im Gegenteil: "Das Thema Gershwin
ist wirklich reizvoll. Es ist ja nicht so, als wären wir die ersten, die diese Songs singen."
Schließlich zählt George Gershwin (1898-1937) zu den produktivsten Beiträgern zum 'Great
American Songbook', nicht nur Ella Fitzgerald und Frank Sinatra, auch Miles Davis und Janis
Joplin haben seine Songs längst in unsterblichen Versionen ins kulturelle Gedächtnis unserer
Zeit eingegraben.
"Will ich jetzt etwas vollkommen Neues machen?" fragte sich LYAMBIKO "oder mich ganz
und gar auf das Original besinnen? Letztlich habe ich den einzig richtigen Weg gefunden und
mich selbst in der Musik gesucht". LYAMBIKO ging zurück an die Quelle, studierte
Gershwins Partituren und entwickelte zusammen mit den Musikern ihrer Band - Marque
Lowenthal (Klavier), Robin Draganic (Bass) und Heinrich Koebberling (Drums) - ihre eigene
Interpretation der Songs, die einst als Musical-Nummern und für die Jazz-Oper »Porgy and
Bess« geschrieben wurden.
"Ich wollte nicht unbedingt nur die Gershwin-Hits machen, die jeder kennt, sondern eben
auch Sachen, die man noch nicht so gehört hat. Oft gibt es zum Beispiel diese Einleitungen,
so genannte 'Verses'. Jeder kennt 'Love Walked In‘ - aber wer kennt den Verse dazu?
Andererseits wollte ich auch alte Bekannte noch mal hervorholen und schauen, was man da
noch herausfinden kann".
So gibt es viel zu entdecken auf »LYAMBIKO sings Gershwin«: einerseits überzeugende
Versionen der - so lange als 'Standards' abgehakten - Hit-Kompositionen des vor 75 Jahren
gestorbenen Broadway-Urgesteins, dazu einige seiner weniger bekannten Meisterstücke. Und
zugleich eine Sängerin, der es mit ihrer Band gelingt, statt einer 'Best-Of-Gershwin'-
Nummernrevue ein Jazz-Album vorzulegen, das zu den lebendigsten des noch jungen Jahres
gezählt werden muss. LYAMBIKO ist längst nicht mehr nur »Sängerin des Jahres 2011« - man darf sie jetzt zu den "zeitlosen" Stimmen des Jazz zählen. (Text: Presseinfo) |