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Künstlerinfo zur Tour: RPWL

 

RPWL

 

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Tour beendet

Tourdaten / Konzerte:
>> 08.03.2005 - 03.05.2012

 

Genres: Rock: Psychedelic (Progressive Rock)

Herkunft: Deutschland, Freising

Kurzbeschreibung: Prog und Symphonic Rock beim Gang auf neues Parkett

 

Band-URL: http://www.rpwl.de

Songs:

http://www.myspace.com/rpwl

Beschreibung/ Presseinfo:

Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass jeder Musiker nach dem ultimativen Song, dem perfekten Album strebt. Ein hoher Anteil an Kreativität, Motivation und Inspiration entspringt dem Wunsch nach Vollkommenheit. Was aber passiert, wenn eine Band ihrem Idealziel tatsächlich nahe gekommen ist? Unser letztes Studioalbum war so bunt, bunter gehts nicht. Das erfüllte uns mit großer Zufriedenheit, sodass die Gefahr bestand, uns nur noch selbst zu kopieren, sagt Yogi Lang, Sänger und Keyboarder der süddeutschen Prog Rock-Formation RPWL. Die Frage war: Bleiben wir auf dieser Insel, lehnen uns zurück und lassen alles so, wie es ist? Oder begeben wir uns wieder auf eine Reise, auf die Suche nach neuen Horizonten? Das Ergebnis dieser gruppeninternen Bestandsaufnahme liegt nun vor und heißt The RPWL Experience, ein Album, das musikalisch und textlich in neue Dimensionen vorstößt, gleichzeitig aber wie aus einem Guss klingt und große Homogenität aufweist. Wir haben einfach das umgesetzt, was uns Spaß macht. Wir wollten uns nicht selbst bremsen, nicht den RPWL-Trichter ansetzen, sondern mit musikalischer Lockerheit unseren Ideen freien Lauf lassen. Dabei bezieht sich dieser Anspruch nicht nur auf die Musik mit ihrer abwechslungsreichen Gangart, sondern auch auf die Inhalte. Denn für RPWL erschließt sich die hohe Aussagekraft ihrer Stücke erst aus dem eng verzahnten Zusammenspiel aus Noten und Worten. Wir setzen Musik als zweite Sprache ein, erklärt Lang. Durch Musik wird Sprache spürbar vielfältiger, man kann den Worten eine emotionale Tiefe hinzufügen, die sie ohne Musik nicht bekommen würde. Dadurch bleibt Sprache nicht eindimensional, sondern wird sphärisch oder schroff, je nach Zielsetzung. Zumal es die Themen, die RPWL auf ihrem neuen Studiowerk aufgreifen, absolut wert sind, einer genaueren Betrachtung unterzogen zu werden. Wie etwa Choose What You Want To Look At`, einem entschlossenen Pamphlet gegen das kritiklose Fernsehschauen und die mediale Beeinflussung, die oftmals subtil, zumeist aber sogar offenkundig greift. Nur Ignoranten glauben, dass sie von der heutigen Medienwelt nicht manipuliert werden. Sänger Yogi Lang legt hier den Finger in die Wunde, konfrontiert und provoziert noch bewusster. Ich war etwas irritiert, dass viele Leute über die Texte des letzten Studioalbums World Through My Eyes hinweg gehört haben, obwohl sie auf den Punkt gebracht waren. Deswegen sind die Botschaften auf The RPWL Experience, etwa die unverblümte Stellungnahme zum Krieg in Stranger`, besonders direkt und kompromisslos. Passend dazu die musikalische Direktive der Scheibe: Nie zuvor lagen bei RPWL die Pole der stilistischen Ausrichtung so weit voneinander entfernt. Manches klingt roh, rau, mit Ecken und Kanten und scharfen Spitzen. Einfach grandios, wie sich die Band in This Is Not A Prog Song` augenzwinkernd mit schlechten Pressekritiken auseinandersetzt und den Song in einem ruppigen Finale kulminieren lässt. An anderer Stelle entblättern die Musiker ihre Ideen bis auf die simple Basis, zeigt sich ihre Musik pur und unverfälscht. Wie beispielsweise in Watch Myself`, der auch mit Akustikgitarre und Tambourine glänzend funktionieren würde, hier aber mit psychedelischen Mellotron-Klängen und treibendem Groove arrangiert wird. Und dann gibt es da noch die herrlichen Zitate aus den Annalen der Musikgeschichte, mit denen die Bandmitglieder sich selbst und ihren Fans Freude machen. Man schmunzelt automatisch, wenn Gitarrist Karlheinz Wallner in dem Bob Dylan-Coversong Masters Of War` ein laszives David Gilmour-Solo aus dem Ärmel zaubert oder Yogi Lang die Nummer Stranger` mit einem Synthesizer-Part veredelt, der unwillkürlich auf Manfred Mann`s Earthband zu Zeiten von Solar Fire oder Nightingales And Bombers verweist. Es gibt wirklich viel zu entdecken auf The RPWL Experience, musikalisch wie textlich. Man kann die Scheibe einfach nur genießen, man kann sie aber auch als Denkanstoß, als intellektuelle Herausforderung auf sich wirken lassen. Egal, zu welchem Anlass, in welcher Stimmung oder zu welcher Zeit man sich diese prächtigen Songs zu Gemüte führt, sie haben kompositorische und handwerkliche Klasse sowie einen enorm hohen Unterhaltungswert. Kann man einem Album ein größeres Kompliment machen? (Text: Presseinfo)

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Label: Inside Out  [Website]

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