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Künstlerinfo zur Tour: Trashmonkeys

 

Trashmonkeys

 

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Tour beendet

Tourdaten / Konzerte:
>> 26.12.2003 - 30.03.2012

 

Genres: Alternative: Punk (Garage Rock, Rock'n'Roll, Trash)

Herkunft: Deutschland, Bremen

Kurzbeschreibung: Charmant-psychopatische Garagen-Rock'n'Roller aus Bremen

 

Band-URL: http://www.trashmonkeys.de

Songs:

http://www.myspace.com/trashmonkeys

Beschreibung/ Presseinfo:

Die Trashmonkeys dürften die einzige deutsche Garagenbeat/Rockband sein, die als Argument locker eine NME-Single of the Week in die Runde werfen kann. Oder die Titelmelodie für die italienische Late Night Show "le iene". Oder einen Deal mit dem Londoner Kultlabel Acid Jazz. Oder eine Tour mit den Cramps. Charakteristisch ist allemal ihr Sound mit schnarrender Hammond-Orgel, schneidigen Sixties-Gitarren und ungestüm polternden Beats auf vorzüglich elegantem Songwriting. So wie man es in Reinkultur auf ihrem Album "The Maker" hört, das 2004 bei L'Age D'Or erschien. Und ein Nachfolger steht bereits in den Startlöchern: Favourite Enemy Spielten sich die Trashmonkeys mit "The Maker" endgültig aus der 60s-Mod-Undergound-Nische heraus, schreiten sie nun auf dem Fundament ihres weltoffenen Garagenbeats zu mehr Melodie und größerer Entspanntheit - nennen wir es: Souveränität. Natürlich sind sie immer noch rau, kantig und energetisch, und sie haben diesen typischen Schmirgelpapier-Charme, der auch "The Maker" so eigen machte, aber doch ist der Hang zur Melodie und zum Popsong nicht mehr zu überhören. Songs und Sound sind vielschichtiger, auch wenn ihre 60s-Power ungebrochen ist. Offer Stock ist zu einem wahren Multi-Instrumentalisten geworden und greift verstärkt zur Gitarre. Das wiederum entlastet Wolfinger, der ganz neue melodische Fähigkeiten entwickelt. Was am Anfang gar nicht so richtig auffällt: Die Hammond-Orgel ist leicht zurückgenommen und hat abwechslungsreicheren und flexibleren Sounds Platz gemacht. Das wiederum tut dem Sound der Trashmonkeys sogar ganz gut und wird dem Songmaterial gerecht. Große Überraschung: Auf der herzbrechenden Ballade Outside gibt es sogar echte Steicher (vom Rundfunkorchester Hannover) und eine Gastsängerin zu hören. Die erste Single des Albums heißt Favourite Enemy. Sie bringt noch ganz die Hektik von "The Maker" mit und zeigt neben dem 'neuen' Keyboardsound auch die neuen Möglichkeiten der Trashmonkeys auf. Der unentrinnbare Ohrwurm des Albums dürfte Attitudes In Stereo sein, ein Song, um den sich schon jetzt eine Legende rankt. Immerhin wurde er von BMW für den italienischen Spot zum neuen Mini auserkoren. Und dies in einer obskuren Demoversion, die Gunnar und sein Kumpel, das Elektro-Wunderkind Nayan Soukie, selbst mit einem Cassettenrecorder und einem Vierspurgerät in seinem Hausflur produziert hat. Aber auch in der Albumversion überzeugt Attitudes mit Energie, Soundwand und exzellenten Energiebögen. Eine potenzielle Hymne für das Nachtleben in New York oder Tokio. Weitere Highlights sind das wieder leicht Kinks-angelehnte Got Something, das mit einem schön verspielten Piano aufwartet, und natürlich Gone Daddy Gone, das dem Violent Femmes-Original einen Hauch Turbo versetzt. Eine brillante Idee ist das gelungene Remake des Song No.1, der Vorzeigenummer aus dem "Maker". Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Nayan Soukie entstanden, wurde der manisch elektrovenöse Song als unter der Hand weitergereichtes Demo schon hie und da zu einem Überraschungs-Clubhammer. Bei allem nicht zu vergessen: der abgrundtiefe Closer des Albums: Silver Sun, der besonders ab drei Uhr morgens Gänsehaut macht. Die meisten Songs von Favourite Enemy wurden im Hamburger Soundgarden-Studio aufgenommen, mit Gregor Henning produziert und von Chris von Rautenkranz gemischt. Im Januar 2006 ging es dann mit Chris für zweieinhalb Wochen in das Ton-Steine-Scherben-Haus in Fresenhagen, wo die Band sich zurückziehen und hochkonzentriert arbeiten konnte. Die Trashmonkeys gründeten sich 1996 in Bremen, als Sänger/Gitarrist Wolfinger den Drummer Gunnar dazu überredete, mit ihm eine Session zu spielen. Gleich am ersten Abend entstanden 5 Songs, und nachdem Bassmann Daz dazu kam, den die Liebe von Nordengland nach Bremen verschlagen hatte und der mit Gunnar in einer Hardcore-Band knüppelte, fand man sich Anfang 1997 im Vorprogramm von Link Wray wieder. Kurze Zeit später griff sich das Label Karateclub Meier aus dem Steakknife-Umfeld das Trashmonkeys-Demo und veröffentlichte es als erstes Album. Später wurde es vom Weserlabel übernommen, das die Trashmonkeys mit den Cramps, Rocket From The Crypt und den Hellacopters auf Tour schickte. Im Jahr 2000 stieß Keyboarder Offer über eine Empfehlung von Gunnars bestem Freund Frank Popp zur Band - und blieb: Der Trashmonkeys-Sound war geboren. Nun ein Quartett, nahmen die Trashmonkeys ihr zweites Album "Clubtown" auf, das auf einer Party dem Acid Jazz-Boss Eddie Piller in die Finger fiel, der es sich nicht nehmen ließ, "Clubtown" in England und weiten Teilen Europas zu veröffentlichen. Und wie: Die Single "Sundays" wurde Single of the Week im NME, es gab eine ausgiebige England-Tournee mit überschäumenden Rezensionen in der britischen Presse. Gleichzeitig wurden die Clubs in Italien wild auf die Trashmonkeys und "Sundays" wurde Opener-Melodie für die TV-Show "le iene". Aber so romantisch sich die Geschichte mit dem Acid Jazz-Deal auch liest, sie hatte einen kleinen Fehler: Das Album "Clubtown" erschien in England und anderen europäischen Ländern, wie Italien, Frankreich, den Benelux-Staaten und Osteuropa, nur in Deutschland gab es den Meilenstein der Hammond-Orgel lediglich als teuren und schwierig zu beziehenden Import. "Genau genommen gibt es uns erst seit "The Maker", bringt es Gunnar Riedel auf den Punkt. "Bis dahin fanden wir in Deutschland so gut wie gar nicht statt, und England war, trotz der Touren und der großen Erfolge, weit weg." Ein guter Grund, mit "The Maker" den Labelwechsel zu vollziehen. Als die Trashmonkeys "The Maker" fertig eingespielt hatten, war wieder alles offen. Produziert von Gregor Hennig, gelangte es in die Ohren von Carol von Rautenkranz, Gründer und Chef-Fan von Lado. Wie hätte der angesichts des rauen Charmes der Trashmonkeys widerstehen sollen? Der Deckel fand den Topf, das Album sein Label und die Trashmonkeys jene Unterstützung, die sie schon lange verdient hatten. Bei Fans und Kritik stieß "The Maker" auf wahre Freunde. Spex, Intro, Visions und die ganze Familie äußerten sich durchgehend positiv. Mit "Song No.1" (Platz 17 der DAC-25) und "Innocent" enthielt das Album zudem zwei knackige Clubsingles, und der Clip zu "Song No.1" wurde nicht nur vom üblichen Musik-TV angefordert, sondern auch von Kulturprogrammen wie 3SAT & Co. Mit "The Maker" erreichten die Trashmonkeys endlich ein offenes und gemischtes Publikum. "Früher spielten wir meist vor Sixties- Fanatikern, die sich vor allem über ihre Schuhe definierten," erinnert sich Gunnar. "Heute kommen alle möglichen Leute zwischen 18 und Mitte 40 auf unsere Konzerte, das ist sehr angenehm." Und arbeitsintensiv, denn nach dem Erscheinen des Albums spielten die Trashmonkeys zwischen August und November 2004 satte 100 Gigs, u.a. mit den befreundeten Beatsteaks. Im Herbst 2005 ging es noch einmal für zwei aufregende Wochen nach Japan, wo das Quartett von den wohl begeisterungsfähigsten Fans der Welt bejubelt wurde. Jetzt steht der Favourite Enemy vor der Tür. Gesteuert und gepowert von den Trashmonkeys. Du kannst ihnen nicht entkommen, get it! (Text: Presseinfo)

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Label: Lado Musik  [Website]

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