Ólöf Arnalds ist eine klassisch ausgebildete Sängerin und Violinistin aus Reykjavik und widmete sich seit fast dreißig Jahren auch der Popularmusik. 2003 wurde sie für fünf Jahre Teil der isländischen Indietronica-Gruppe múm, bevor sie sich auf eine Karriere als Soloartist konzentrierte. Zum Wendepunkt ihrer Karriere wurde die Veröffentlichung ihres Debütsoloalbums "Við Og Við" im Jahr 2007, das Kjartan Sveinsson (Sigur Rós) produzierte. Das Werk wurde in ihrer Heimat zu einem regelrechten Klassiker, gewann einen Iceland Music Award als bestes Alternative rund wurde neben dem Album des Jahres der isländischen Tageszeitung Morgunblaðið auch von eMusic als eines der besten 100 Alben der Dekade genannt. Es folgten die Alben "Innundir skinni" (2010), "Sudden Elevation" (2013) und "Palme" (2014), das auch als "Palma" in isländischer Sprache erschien. Mehr als zehn Jahre nach dem Release ihrer letzten Platte widmete sich die Singer-Songwriterin auf ihrem aktuellen Album ihren musikalischen Wurzeln. Auf dem 2025 veröffentlichten Werk "Spíra" (zu Deutsch "Sprosse") vereint sich Ólöf Arnalds mit den elementaren Qualitäten, die ihre Kunst von Anfang an definiert haben, und arbeitete erneut mit Kjartan Sveinsson als Produzent. Auf dem Album, das Unmittelbarkeit und Zurückhaltung miteinander vereint, singt sie gänzlich auf Isländisch. Fast ausschließlich aus Single-Take-Recordings entstanden, lässt das Werk jede Darbietung mit beeindruckender Klarheit zur Geltung kommen. Die Songs erforschen dabei Themen wie Erneuerung, Gedächtnis und eine kreative Wiedergeburt und beschwören trotz sparsamer Instrumentierung weitläufige emotionale Klanglandschaften. (Text: Presseinfo)

