"Ich habe mit 14 angefangen Songs zu schreiben, weil ich Angst hatte, über Dinge zu sprechen und abgelehnt zu werden. Musik war meine Art zu sagen, was ich denke"
– eine Erfahrung, die die deutsch-türkische Musikerin Suzan Köcher mit vielen, vor allem anderen Frauen teilt. Mit ihrem von Radio und Presse gefeierten Debütalbum "Moon Bordeaux" (2017, Unique Records) ging sie mit ihrer Band auf Tour, spielte Festivals wie das Maifeld Derby und Orange Blossom Special und begann, sich in Deutschland einen Namen zu machen. Die Musik auf dem zweiten Album "Suprafon", aufgenommen 2019 in Austin, TX, wurde experimenteller und entwickelte sich in Richtung Dream Pop und Psychedelia. Die aktuellen Unruhen und Ereignisse der Weltgeschichte sind auf dem neuen Album "In These Dying Times" deutlich zu spüren. Die Platte beschäftigt sich mit der Tragik der Gegenwart, mit Ohnmacht und den immer größer werdenden Rissen in unserer Gesellschaft. Mit dem Album blickt die Band in die Zukunft und in die Vergangenheit, bleibt aber ganz auf ihre eigenen Gefühle fokussiert. Es geht um Selbstermächtigung und Selbstfindung, darum, sich selbst zu vergeben. Aber auch um Eskapismus, um Ängste und deren Überwindung. (Text: Presseinfo)

