- Band/Act
- Aktuelle Konzerte/Touren
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Herkunft:
Deutschland
Info:
Es gibt Debüt-EPs, die klingen wie Bewerbungsschreiben. Und dann gibt es solche wie "Bottle of Wisdom: Tape 1" von VANDALISBIN, die sich anfühlen wie ein Manifest - brüchig, fordernd, verletzlich, kämpferisch. Eine Selbstverortung zwischen Soul, Indie-Rock und poetischem, queerem Pop, die nicht fragt, ob sie reinpasst, sondern sich einfach Raum nimmt. Und das mit einer musikalischen Präzision, die nicht so wirkt, als wäre hier jemand am Anfang. Sondern eher: mitten im Aufbruch. Wenn man VANDALISBIN auf Independent-Festivals (u.a. Transit Filmfest, FEM+Festival) und Supportshows (z.B. Fuffifuffzich in Deutschland und der Schweiz) live erlebt, ist klar: Da steht jemand, der auf der Bühne nicht spielt, sondern brennt. Mit einer Stimme, die unweigerlich an Rio Reiser erinnert, an Chappell Roan und Faber. Hier wird nichts abgekühlt. Hier wird geliebt, gelitten und durchs Mikrophon geheult, bis auch die letzte Reihe Gänsehaut hat. Ihre Debüt-EP klingt wie ein vertontes Tagebuch, das man quer durch VANDALISBINs CD- Sammlung geschickt hat. Nina Hagen, Ebow und Janis Joplin, garniert mit einem Woodstock- Sampler. Und trotzdem ist alles schlüssig. Weil Vandalisbin nicht "nur" Musik macht, sondern eine Welt baut - eine, die sich irgendwo zwischen queerem Selbstschutzraum, post-internetscher Romantik und subversiver Pop-Intelligenz bewegt. Mit "Bottle of Wisdom: Tape 1" zeigt die 23-jährige Deutsch-Brasilianerin nicht nur, wie viel musikalisches Talent in ihr steckt - sondern auch, dass Seele und Sound gut harmonieren. In Tracks wie "Bottle of Wisdom? hört man, wie sehr hier jemand Musik als Überlebensstrategie begreift. "Regen? klingt wie eine Ballade aus dem West-Berlin der 70er oder Hamburg der 90er. Und "White Girls? ist vielleicht die sanfteste Alltagsrassismus-Kritik des Jahres. Und ein ästhetisches Statement in einem Popbetrieb, der Diversität oft lieber kuratiert als lebt. Wie schnell VANDALISBIN jetzt auf immer mehr Line-Ups auftaucht - von kleinen Queer-Open-Airs bis hin zu namenhaften Festivalbühnen - ist kein Zufall, sondern Konsequenz. Weil sie zeigt, dass Pop nicht glatt sein muss, um schön zu sein. Dass Verletzlichkeit kein Stilmittel, sondern Widerstand sein kann. Und dass es Stimmen gibt, die man nicht nur hört, sondern spürt. "Bottle of Wisdom: Tape 1" ist vielleicht nur der Anfang - aber einer, der schon klingt wie ein Versprechen: Auf mehr Tiefe, mehr Glanz, mehr Wahrheit. Und auf eine Zukunft, in der Pop wieder ein Ort ist, an dem wir alle ein bisschen echter sein dürfen.
Mehr Infos:
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15Apr.'26
Mittwoch
Leipzig (D)
UT Connewitz
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19Apr.'26
Sonntag
Wiesbaden (D)
Schlachthof
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20Apr.'26
Montag
Hannover (D)
Bei Chez Heinz
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30Apr.'26
Donnerstag
Bremen (D)
Pier 2
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01Mai'26
Freitag
Osnabrück (D)
Botschaft
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02Mai'26
Samstag
Stuttgart (D)
LKA Longhorn
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24Mai'26
Sonntag
Augsburg (D)
Modular Festival
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19Juni'26
Freitag
Darmstadt (D)
Staatstheater
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10Juli'26
Freitag
Karlsruhe (D)
Zeltival
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15Aug.'26
Samstag
Hamburg (D)
MS Dockville Festival
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27Nov.'26
Freitag
Berlin (D)
Columbiahalle
Veranstalter-Info:
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Vandalisbin
Es gibt Debüt-EPs, die klingen wie Bewerbungsschreiben. Und dann gibt es solche wie "Bottle of Wisdom: Tape 1" von VANDALISBIN, die sich anfühlen wie ein Manifest - brüchig, fordernd, verletzlich, kämpferisch. Eine Selbstverortung zwischen Soul, Indie-Rock und poetischem, queerem Pop, die nicht fragt, ob sie reinpasst, sondern sich einfach Raum nimmt. Und das mit einer musikalischen Präzision, die nicht so wirkt, als wäre hier jemand am Anfang. Sondern eher: mitten im Aufbruch. Wenn man VANDALISBIN auf Independent-Festivals (u.a. Transit Filmfest, FEM+Festival) und Supportshows (z.B. Fuffifuffzich in Deutschland und der Schweiz) live erlebt, ist klar: Da steht jemand, der auf der Bühne nicht spielt, sondern brennt. Mit einer Stimme, die unweigerlich an Rio Reiser erinnert, an Chappell Roan und Faber. Hier wird nichts abgekühlt. Hier wird geliebt, gelitten und durchs Mikrophon geheult, bis auch die letzte Reihe Gänsehaut hat. Ihre Debüt-EP klingt wie ein vertontes Tagebuch, das man quer durch VANDALISBINs CD- Sammlung geschickt hat. Nina Hagen, Ebow und Janis Joplin, garniert mit einem Woodstock- Sampler. Und trotzdem ist alles schlüssig. Weil Vandalisbin nicht "nur" Musik macht, sondern eine Welt baut - eine, die sich irgendwo zwischen queerem Selbstschutzraum, post-internetscher Romantik und subversiver Pop-Intelligenz bewegt. Mit "Bottle of Wisdom: Tape 1" zeigt die 23-jährige Deutsch-Brasilianerin nicht nur, wie viel musikalisches Talent in ihr steckt - sondern auch, dass Seele und Sound gut harmonieren. In Tracks wie "Bottle of Wisdom? hört man, wie sehr hier jemand Musik als Überlebensstrategie begreift. "Regen? klingt wie eine Ballade aus dem West-Berlin der 70er oder Hamburg der 90er. Und "White Girls? ist vielleicht die sanfteste Alltagsrassismus-Kritik des Jahres. Und ein ästhetisches Statement in einem Popbetrieb, der Diversität oft lieber kuratiert als lebt. Wie schnell VANDALISBIN jetzt auf immer mehr Line-Ups auftaucht - von kleinen Queer-Open-Airs bis hin zu namenhaften Festivalbühnen - ist kein Zufall, sondern Konsequenz. Weil sie zeigt, dass Pop nicht glatt sein muss, um schön zu sein. Dass Verletzlichkeit kein Stilmittel, sondern Widerstand sein kann. Und dass es Stimmen gibt, die man nicht nur hört, sondern spürt. "Bottle of Wisdom: Tape 1" ist vielleicht nur der Anfang - aber einer, der schon klingt wie ein Versprechen: Auf mehr Tiefe, mehr Glanz, mehr Wahrheit. Und auf eine Zukunft, in der Pop wieder ein Ort ist, an dem wir alle ein bisschen echter sein dürfen.
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