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Die Hamburger Instrumental-Band Helgoland ist seit 1993 aktiv. Ihr früheres Werk spannte den Bogen von freier Improvisation über Elektro-Tracks und kurzen Jingles bis hin zu multistilistischen Stücken. Helgolands Sound wurde als „Avant-Pop“, „Jazz-Punk“ oder „Snatch-Core“ (Max Dax) bezeichnet und mit „Grätsche auf acht sperrigen Stühlen“ (Lars Brinkmann) oder „Tausend-Töne-Takt-Bananen“ (Kristof Schreuf) umschrieben.
Die Band Hunger, bestehend aus Christoph Rothmeier und Jörg Hochapfel, existiert seit 1996, erst am Bodensee, dann in Hamburg und schließlich in Berlin und in Thiers in Frankreich.
Bisher in der Musikwelt für ihre „abstrakten Popstudien mit dadaistischem Einschlag“ (taz) und „nervöses Disco-Punk-Gepolter“ (Tagesspiegel) bekannt, bewegen sie sich in den letzten Jahren auf einem etwas leiseren, aber nicht minder desorientierenden musikalischen Terrain zwischen stolpernden Exotica und verstimmtem Fake-Folk, mit Synthesizern, Heimorgeln, Theremin und selbstgebauten Instrumenten.

